Türchen 7: Eine literarische Zeitreise

Früh einsetzende Dunkelheit, grauer Himmel, kalter Wind und Nieselregen – dem allen können Sie mit dieser Lektüre entfliehen: Benedict Wells schreibt mit seinem fünften Roman Hard Land eine Coming of Age-Geschichte mit Zeitmaschinen-Potential über einen Sommer voller erster Male, Freundschaft und Liebe, die ihr eigenes Genre dabei gerne auch aufs Korn nimmt.

von ALINA BRAUCKS

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Türchen 6: „Ein Mensch lebt, solange sich andere an ihn erinnern.“

Weihnachten – das Fest der Familie. Nicht immer ist diese Zeit von Glück und Freude geprägt, besonders dann nicht, wenn ein uns lieber Mensch verstorben ist. Der Tod ist ein Thema, über das man im Alltag gern schweigt, welches aber nun mal zum Leben dazugehört. In Mein Vater, die Dinge und der Tod begleiten wir Rainer Moritz auf einen anekdotischen Streifzug durch dessen Erinnerung, um so das gemeinsame Leben mit dem Vater Revue passieren zu lassen.

von THOMAS STÖCK

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Türchen 5: Ehekrise unterm Weihnachtsbaum

Sie haben einen einsamen, tristen Winternachmittag vor sich und wissen nicht, was Sie lesen sollen? Sie sind anspruchsvoll und wollen etwas, das gesellschaftskritisch, aber auch weihnachtlich ist? Schätzen Sie sich glücklich, denn das heutige Törchen unseres Adventskalenders führt sie in das traute, weihnachtlich geschmückte Haus eines norwegischen Ehepaares kurz vorm Krisenmodus. Vorhang auf für Henrik Ibsens Nora oder Ein Puppenheim!   

von CARO KAISER

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Türchen 4: Wer bin ich?

Der Dramatiker Florian Zeller adaptiert mit seinem Film The Father sein eigenes Theaterstück. Heraus kommt ein ruhiger und sentimentaler Film, der doch an manchen Stellen droht, einem das Herz zu zerreißen und vor allem eins ist: ganz großes Schauspielkino. Ein perfekter Film für die kalte Jahreszeit, den man unbedingt teetrinkend und gehüllt in dicken Decken genießen sollte.

von ALINA BRAUCKS

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Türchen 3: Transzendentale Obdachlosigkeit und überflüssiger Mensch

Möwen sind ein Symbol für Freiheit und Sehnsucht. Doch in Anton Tschechows Drama Die Möwe umfassen sie noch viel mehr. Zwischen öder Langeweile, tiefschichtigen Dialogen, Verzweiflung und geistreichen Einfällen versucht Konstantin Gavrilovič Treplev Schriftsteller zu werden. Dabei steht die im Stück vorkommende Möwe für die Aufgabe der Freiheit, für die Kunst und gesellschaftliche Ambitionen.

von ALINA WOLSKI

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Türchen 2: Lübeck, Mann, Marzipan

Sie haben sich bisher durch Ihr literarisches Leben geschlichen, ohne Thomas Manns Buddenbrooks gelesen zu haben? Sie schauen verschämt weg, wenn sich Gespräche diesem Klassiker der deutschsprachigen Literatur zuwenden? Dann kommt unser Adventskalender genau richtig! Denn heute schauen wir uns an, warum sich die Lektüre von Manns Durchbruchhit besonders zur Weihnachtszeit lohnt.   

Von CARO KAISER

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Türchen 1: Das Weihnachtswunder goes international!

Auf 80 Seiten um die Welt – zumindest um einen kleinen Teil. Die Reclam-Reihe … durch die Weihnachtszeit macht es möglich! Wer durch Weihnachtsgeschichten anderer Länder schmökern und dabei seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen möchte, erlebt mit der Reclam-Reihe einen Streifzug durch die westeuropäischen Gepflogenheiten für die Zeit vom ersten Advent bis zu den Heiligen Drei Königen – mit überraschend praktischem Nutzen.

von THOMAS STÖCK

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Deutschland, einig Hungerland

Stig Dagerman: Deutscher Herbst; Cover: Guggolz Verlag

Der 75-jährige Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs war zwar schon letztes Jahr, das hält die deutschsprachige Verlagslandschaft aber nicht ab, uns auch dieses Jahr noch mit ausländischen Reiseberichten aus dem Deutschland der Stunde Null zu versorgen. Neben George Orwell lädt uns auch Stig Dagerman mit Deutscher Herbst (schwed. Originaltitel: Tysk Höst. Resereportage från Tyskland 1946) ein, ihn auf eine Reise in deutsche Mondlandschaften zu begleiten. Uns erwarten: sehr viel Schutt, sehr viel Hunger, ein sprachliches Ausnahmetalent und die verschwimmende Grenze zwischen Journalistendasein und Literatentum.  

von CARO KAISER

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in der lesBar mit Philip Glass und der Domaine Zind-Humbrecht

Kolumne Akhnaten Met New York Metropolitan Opera Philip Glass

Eine ultimative Lobhudelei.

von NICK PULINA

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„Sie sind aber contra“

Mit Contra präsentiert Sönke Wortmann eine deutschsprachige Filmkomödie über das Verhältnis von Studentin und Professor. Dem großen Themenkomplex des Rassismus an Universitäten wird dabei mit einer angemessenen Ernsthaftigkeit begegnet. Obwohl Contra ein tiefgründiges, lehrreiches und zugleich unterhaltsames Filmerlebnis verspricht, wirkt die Bearbeitung des Rassismusthemas gelegentlich gestelzt. Doch das ist Kritik auf sehr hohem Niveau.

von ALINA WOLSKI

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