Auf eine literarische Lustwandelei, 16. KW

Bildausschnitt von der Crowdfunding-Aktion via startnext Gestatten Hemgesberg. Kommen Sie mit auf eine Landpartie und Lustwandelei eines gefallenen Mädchens, pilgern Sie mit, werden Sie Zeuge, wie die wandelnde Bordsteinschwalbe und Hebamme kruder Wortungetüme zur Pilgerin der Herzen wird. Auf ihren Bannern schwingt: Ist die Satire in Gefahr?

von NADINE HEMGESBERG

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Auf einen literarischen Alptraum, 14. KW

Are you fucking kidding me?   Foto: flickr User Daniel K.B. Schmidt CC BY-NC-SA 2.0

Are you fucking kidding me? Foto: flickr User Daniel K.B. Schmidt CC BY-NC-SA 2.0

Gestatten Hemgesberg. Mir bleibt gerade die Spucke weg. Er hätte besser der Krimikatzenvatti bleiben sollen: Akif Pirinçci hetzt gegen Migranten, Frauen, Homosexuelle und die „versiffte rot-grüne Politik“ – nicht nur in seinem Buch Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer, sondern auch im ZDF Mittagsmagazin.

von NADINE HEMGESBERG

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Auf ein literarisches Ping-Pong-Spiel, 13. KW

Goethe Scherenschnitt flickr User janwillemsen

Goethe Scherenschnitt Quelle: flickr User janwillemsen CC BY-NC-SA 2.0

Gestatten Hemgesberg, alias der Eckermann oder auch die Eckerfrau, ihres Zeichens Schreibhilfssklave, Freund oder einfach nur Sekretärin der Dichterfürstin Sibylle Lewitscharoff. Halten Sie sich fest, eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt – ab und an auch rückwärts/reaktionär/rückständig … Im Traum sprach wieder das Universalgenie zu mir.

von NADINE HEMGESBERG

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Auf eine literarisch „schwarze Fantasie“-Collage, 12. KW

Vampirchrist   Foto: flickr user TOMS WOCHENSCHAUGestatten Hemgesberg. Ja, ich bin wieder da. Und ich habe Verstörendes zu berichten. In einer traumatischen Wahnvorstellung arbeitete ich als Sibylle Lewitscharoffs Eckermann, zusammen feierten wir Karneval als doppelköpfiger Frankenstein, es konnte kaum schöner sein. Nun lasse ich Sie live teilhaben an dieser Geisterbahnfahrt durch dieSchriftstellerinnenschublade der verworfenen Reden.

von NADINE HEMGESBERG

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Auf einen literarischen Corndog, KW 11

Five Corn Dog Pronto Pups   wikimedia   User: JonathunderPst … Kommen Sie näher … Sehr witzig, nein, ich möchte Ihnen kein U verkaufen. Möchten Sie den Grund dafür wissen, warum wir doch einen Inlandsflug nehmen und nicht, wie angekündigt, einen Roadtrip zu John D’Agata nach Iowa machen? Natürlich hätte eine Busreise länger gedauert, das kann man nicht bestreiten, faktisch vollkommen richtig. Aber das ist nicht mal die halbe Wahrheit. Wollen Sie die Wahrheit wissen? Sind Sie sicher, dass Sie die Wahrheit vertragen können? Dann lesen Sie weiter.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches Philly Cheesesteak, KW 10

John Jeremiah Sullivan bei den National Book Critics Circle Awards   Foto: Wikimedia User David ShankboneNew York … unendliche Weiten … Halt! Was? Das geht in die vollkommen falsche Richtung. Hier geht es nicht um literaturkritische Raumfahrt, sondern um Literaturtourismus der gehobenen Art durch die amerikanische Essayistik. Noch mal von vorn: Die erste Etappe unserer Reise führt uns heute nach New York, den einzigen großen Apfel, den der iGod nicht patentieren konnte, wo Mark Greif von n+1 auf uns wartet. Danach fahren wir die Ostküste runter, wo uns John Jeremiah Sullivan in seinem Haus empfängt. Dass dort Peyton Sawyer, eine Figur aus der Serie One Tree Hill, gewohnt hat, ist nur eines der Themen, denen sich Sullivan in seinem Buch Pulphead widmet.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches Surf ’n’ Turf, KW 9

Jonathan Lethem beim National Book Critics Circle Award   Foto: Wikimedia User David ShankboneHerzlich Willkommen zur dritten Woche über amerikanische Essays! Mein Name ist Fischer und ich bin heute wieder Ihr Reiseleiter. Ich hoffe, Sie halten Ihre Bordkarten bereit, damit wir zügig los kommen. Den ersten Stopp legen wir heute in Claremont, Kalifornien, ein, wo Jonathan Lethem am Pomona College Creative Writing lehrt. Und da wir schon mal in Kalifornien sind, fahren wir danach die Küste entlang Richtung Santa Cruz und treffen hoffentlich Jonathan Franzen. Vorausgesetzt er ist nicht unterwegs, um Vögel zu beobachten. Also, packen Sie ein paar Cracker ein, denn es wird eine lange Etappe.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches Seafood-Omelette, KW 8

David Foster Wallace at All Saints Church 2006   Bild: wikimedia   User BjorneOfDanmarkWelcome aboard flight 22162! This is your captain speaking. Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, unsere gemeinsame Reise durch die Gefilde der neueren amerikanischen Essayistik fortzusetzen. Nachdem ich Ihnen letzte Woche einen Überblick über die Tradition des Essays gegeben habe, werden wir heute gemeinsam bei einem der bekanntesten Schriftsteller Nordamerikas landen: David Foster Wallace (im Folgenden und ganz in seinem Sinne als Akronym: DFW). Wenn Sie so freundlich wären, das Anschnallzeichen zu beachten, wir setzen dann zum Sinkflug an.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches American Breakfast KW 7

Titelblatt zu den Essais von Michel de Montaigne    Quelle: WikimediaCommons User LewensteinGestatten: Fischer. Und hiermit sollen die Gemeinsamkeiten zwischen meiner Kolumne und der von Frau Hemgesberg auch schon enden. Ich möchte Sie hier und heute zu einem Ausflug einladen, der uns jetzt und in den vier folgenden Kolumnen in die Vereinigten Staaten führt. Ok, jetzt aber wirklich anders. Wie angekündigt soll es um die Tradition des Essays gehen, allerdings muss ich das an dieser Stelle bereits einschränken, da ich ausschließlich gegenwärtige amerikanische Autoren vorstellen werde. Also, wenn Sie das interessiert, stellen Sie das Rauchen ein und bringen Sie Ihren Sitz in eine aufrechte Position. Wir heben dann ab.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches Katerfrühstück KW 6

Olga Grjasnowa signiert ein Papierbuch auf der Leipziger Buchmesse 2012   Copyright: Das blaue Sofa / Club Bertelsmann.Gestatten: Hemgesberg. Ich lade Sie hier und heute auf die brandheiß diskutierten Themen der vergangenen Woche ein. Setzen Sie sich, es ist genug geschehen in dieser Welt der Fortschrittsverweigerer und konformistischen JungschriftstellerInnen, damit wir ein wenig plaudern können: Friedrich Forssman findet neben eBooks auch Hipster scheiße und die deutsche Gegenwartsliteratur wird beherrscht von straight-edge-Bürgerkindern.

von NADINE HEMGESBERG

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