Literatur und Feuilleton Podcast – Folge 003: Zukunftsromane um 1900

Zurück in die Zukunft? Genau diesen Schritt wagen wir in unserer heutigen Podcastfolge. Foto 1934 von Stellar Publishing.

Fiktionale Literatur beschäftigt sich grundsätzlich mit möglichen Welten. Zu diesen möglichen Welten zählen Vorstellungen davon, was uns in Zukunft erwarten könnte. Wie leben wir in 100 Jahren? Welche Technologien existieren dann? Hat sich die Welt zum Guten gewandelt oder droht gar der gesamten Menschheit der Untergang? So häufig, wie man in der Literatur den Blick zurück richtet, so oft schauen Literatinnen und Literaten auch nach vorn. In unserer heutigen Folge möchten wir über einen kleinen Ausschnitt der Literaturgeschichte sprechen, in dem Autorinnen und Autoren genau das getan haben: den Blick auf die Zukunft gerichtet.

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Podcast Literatur und Feuilleton – Extra 001: Der SKK 2022 in Wuppertal

Eine Zukunft im Grünen? Reemda Hahn berichtet vom 12. SKK an der Bergischen Universität in Wuppertal vom 27.–28. Mai 2022.

In Tagen der „Zeitenwende“ kommt zwangsläufig in vielerlei Hinsicht die Frage nach der Zukunft auf. Die Zukunft nach der Pandemie, nach dem Krieg oder vielleicht auch einfach die ganz individuelle Zukunft nach Abitur, Ausbildung oder Studium. Der 12. Studierendenkongress der Komparatistik fand in Wuppertal statt und zeigte, wie hilfreich es sein kann, mithilfe der Literatur in die Vergangenheit zu schauen, um Prognosen für unsere Zukunft aufstellen zu können. Und welches Medium – wenn nicht die Literatur – ist geeigneter, um Zukunftsvisionen experimentell und in Detailfülle durchzuspielen? Reemda Hahn hat den SKK besucht und die zwei Tage mit Block und Stift, aber auch mit dem Mikro begleitet.

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 002: Der Wolf im Märchen

Postkarte „Rotkäppchen und der böse Wolf“ der Schwedin Jenny Nyström, vor 1903.

„Homo hominis lupus.“ Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Der Wolf dient Thomas Hobbes als Metapher für das Schlechte per se. Noch weiter zurück reicht die Redensart vom Wolf im Schafspelz, die wir bereits in der Bibel antreffen. In Europa wurde der Wolf ab dem 16. bis ins 18. Jahrhundert hinein systematisch ausgerottet. Die Verfolgung des Wolfs fällt zusammen mit einer literarischen Entwicklung: Ab dem 17. Jahrhundert werden zuvor mündlich tradierte Märchen schriftlich fixiert. Während in Westeuropa schon kleinen Kindern der Wolf als tierischer Teufel präsentiert wird, existieren jedoch auch positivere Darstellungen des Wolfs. Gemeinsam blicken wir auf auf französische, deutsche, russische und litauische Märchen sowie auf Goethes Reineke Fuchs.

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 001: Mythos Medea

Alfons Mucha: Medea. Lithografie aus dem Jahr 1898.

Königstochter, Liebende, Flüchtling, gehörnte Gattin, Zauberin, Kindsmörderin. Diese vielfältigen Eigenschaften vereint Medea auf sich. Ihr farbenprächtiger Charakter hat Dichterinnen und Dichter schon seit jeher dazu angeregt, ihre Geschichte immer und immer wieder neu zu erzählen. Medea – Opfer und Täterin zugleich? Auf ihr Leben blicken wir heute gemeinsam mit Texten von Seneca, Franz Grillparzer und Christa Wolf.

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 000: Pilot

In dieser Folge möchten wir euch unser neues Projekt vorstellen: unseren eigenen Podcast! Schon seit längerem ist dieser Podcast nun in der Mache. Jeden Monat am vierten Mittwoch möchten wir euch ein Thema präsentieren, zu dem wir dann einige ausgewählte Texte besprechen möchten. Für unsere erste Folge, das können wir an dieser Stelle schon verraten, beschäftigen wir uns mit dem Mythos Medea.

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