Ein feministisches Plädoyer an die Macho-Männer

Isabel Allende: Was wir Frauen wollen; Cover: Suhrkamp Verlag

In ihrem autobiografischen Buch Was wir Frauen wollen gewährt Isabel Allende dem Leser intime Einblicke in ihr Leben als Feministin, was – wie sie sagt – bereits im Kindergartenalter begann. Das Werk selbst versteht sich als ein Sachbuch über gelebten Feminismus, Geschlechterungleichheit und – vor allem – der Selbstbestimmung der Frauen. In unaufgeregtem Plauderton berichtet die Bestsellerautorin in Anekdoten, was es bedeutet, eine Frau zu sein.

von ISABEL MANTHE

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Schwere Kindheit, schwere Kost

Oskar Roehler ist ein deutscher Regisseur. Eines seiner bekanntesten Werke ist der Film Die Unberührbare. Der Film handelt vom Leben seiner Mutter Gisela Elsner, das grade am Ende immer einsamer und trauriger wurde.

Jetzt hat Roehler mit Herkunft seinen ersten Roman geschrieben. Auch er handelt von seiner Familie, diesmal von allen Mitgliedern. Allerdings handelt es sich eben nicht um eine Autobiografie, sondern das Buch ist mit „Roman“ bezeichnet. Hinzu kommt, dass auf einer der letzten Seiten die Bemerkung steht „Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden.“ Trotzdem stimmen bemerkenswert viele Daten mit dem Leben Roehlers überein: die Jahreszahlen, die Familienkonstellation, Eckdaten und mehrere andere Details.

von KATHRIN SCHÜßLER

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