Es war einmal in der afghanischen Wüste…

"Afghanistan" am Rottstr5-Theater   Foto: Sabine MichalakMit Afghanistan zeigt das Rottstr5-Theater kurz vor der Sommerpause eine Produktion, die nicht – wie der Titel nahelegt – politische Schuldzuweisungen zum Hauptthema macht, sondern zwischen Taliban und britischer Besatzungsmacht ein psychologisches Kammerspiel in der Wüste inszeniert. Die vier Darsteller überzeugen, die Dramaturgie nur bedingt.

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Verständnis statt Vorurteile

Im Klappentext von Edward van de Vendels Jugendroman Der Glücksfinder heißt es:
„Die Hälfte aller Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Allein aus Afghanistan sind fast 3 Millionen Menschen auf der Flucht. Dieses Buch beruht auf der wahren Geschichte eines afghanischen Jungen.“

Der Glücksfinder erschien erstmals 2008 in den Niederlanden und 2011 beim Carlsen Verlag in Deutschland. Es handelt sich um einen Jugendroman des niederländischen Schriftstellers Edward van de Vendel, der in Zusammenarbeit mit Anoush Elman entstand, der als Kind mit seiner Familie aus Afghanistan fliehen musste und in den Niederlanden seine neue Heimat fand. Das Buch basiert auf seiner Geschichte.

von LAURA HANS

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