The Importance of Being Ernest

Passfoto Ernest Hemingways im Jahre 1923. Zu dieser Zeit hielt er sich in Paris auf.

Vor genau 123 Jahren erblickte Ernest Miller Hemingway das Licht der Welt. Bekannt ist er uns heute nicht nur für seinen reduktionistischen Schreibstil, der uns als Eisberg-Theorie geläufig ist. Auch war er ein prototypischer Macho, dessen Figuren genau die Werte verkörpern, die auch Hemingways öffentliches Bild prägten. Doch trotz ihrer Chauvi-Attitüde lässt sich seinen Werken weiterhin viel Positives abgewinnen.

von THOMAS STÖCK

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Viel Lärm um nichts – Oder das Mysterium des relativen Geschmacks

Jan Peter Bremer regt mit seinem neuen Roman Der amerikanische Investor zum Nachdenken an. Nicht nur bezogen auf die Frage wie ein solches Buch den Alfred-Döblin-Preis 2011 gewinnen konnte, sondern besonders hinsichtlich der Tatsache, beim Lesen über alles nachzudenken – abgesehen von dem Gelesenen selbst.

von LEA JOCKISCH

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Vom Leben und Sterben in Schnee und Eis

„Der Himmel verfügt über endlose Mengen an Schnee. Es fallen Engelstränen, sagen die Indianer im Norden Kanadas, wenn es schneit. Hier schneit es viel, und die Traurigkeit des Himmels ist schön, sie ist eine Decke, die den Boden vor Frost schützt und den dunklen Winter erhellt, doch sie kann auch kalt und unbarmherzig sein.“

In hochpoetischer Sprache erzählt der isländische Erfolgsautor Jón Kalman Stefánsson in Der Schmerz der Engel vom Leben am Rande der Welt, dessen gewaltiger Mantel aus Eis und Schneesstürmen den Faden des Lebens ständig zum Reißen gespannt hält.

von NINA HENZE

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„Es regnet Scheiße, doch vom Himmel fällt sie nicht.“

Angelika Klüssendorfs neuer Roman Das Mädchen lässt uns bereits in den ersten Sätzen erahnen, was uns erwartet, und so zieht sich das Elend, in dem das Mädchen aufwächst, wie ein roter Faden durch das Buch.

von ALINE PRIGGE

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