Implodierende Texte, explodierende Kritiker

In der Diskussion: Daniela Strigl, Juri Steiner und Arno DusiniZweiter Lesetag beim Bachmann-Preis in Klagenfurt: ein Tag mit deutlich mehr Kunstwillen und Jury-Spektakel. Ein ruhelos-hauptstädtischer Gedankenstrom erzählt mit extra verstiegenen Bildern von Sucht und Ich-Sagen. Zwei Flüchtlinge entwickeln in einem platonischen Dialog auf Facebook schreibend ihre Biografien. Und ein Sehbehinderter aus der Spoken-Word-Szene erzählt ein nationalistisches Drohszenario aus dem dunklen Wald der paranoiden Schweizer Seele.

Von LINA BRÜNIG und FABIAN MAY

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Nerz-KZ und Schreibabyambulanz

Bachmannpreis mit postapokalyptischer StudiodekorationIn Klagenfurt haben die 38. Tage der deutschsprachigen Literatur begonnen. Nachdem der Ingeborg-Bachmann-Preis im vergangenen Jahr durch den Hauptveranstalter ORF in seiner Existenz infrage gestellt wurde, ist die Finanzierung nun durch das Land Kärnten gesichert. Die am heutigen Donnerstag gelesenen Texte boten einen eher düsteren Einstieg in den sommerlichen Betriebsausflug der österreichisch-deutsch-schweizer Literaturszene.

von LINA BRÜNIG und FABIAN MAY

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