„Solange es Menschen gibt, wird es auch Kriege geben“

Petre M. Andreevski: Quecke. Cover: Guggolz

Welches mazedonische Buch haben Sie zuletzt gelesen? Zugegebenermaßen: Südosteuropäische Literatur ist in deutschen Buchhandlungen nicht die geläufigste. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass es Verlage wie Guggolz gibt, die unseren Blick über den gewohnten Tellerrand lenken. Der Roman Quecke von Petre M. Andreevski zeichnet ein authentisches Bild der mazedonischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts, auf das sich der Leser jedoch einlassen muss.

von ALINA WOLSKI Weiterlesen

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Hinter dem Spiel grinst der Krieg

COVER_Denijen_Pauljevic_Der Wundenleser_Raniser_DebutRomane über Flüchtlingserlebnisse haben Konjunktur. Der Münchner Autor Denijen Pauljevic schickt über 20 Jahre nach seiner eigenen Flucht einen traumatisierten Mann in eine bizarre Militärübung in der bayerischen Provinz. Soldaten proben dort an Freiwilligen den Ernstfall. Der Leser findet sich mitten in einem surrealen Mitmachtheater, in dem alles möglich scheint – außer das Buch vorzeitig zuzuklappen.

von LINA BRÜNIG Weiterlesen