1 000. Beitragsjubiläum: Was wir lesen müssen

Wer das nur alles lesen soll? Ein Berg aus Büchern – der Walk of Ideas in Berlin. Copyright Lienhard Schulz.

Seit 2011 werden auf literaturundfeuilleton Beiträge veröffentlicht. Unser heutiger Beitrag behandelt zur Feier unseres tausendsten Beitrags eine Frage, die uns als begeisterte Bücherleser stets umtreibt: Welche Bücher muss ich unbedingt gelesen haben? Antworten darauf liefern die unzähligen Kanons, von denen wir uns heute einige der letzten Jahrzehnte anschauen möchten.

von THOMAS STÖCK

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 001: Mythos Medea

Alfons Mucha: Medea. Lithografie aus dem Jahr 1898.

Königstochter, Liebende, Flüchtling, gehörnte Gattin, Zauberin, Kindsmörderin. Diese vielfältigen Eigenschaften vereint Medea auf sich. Ihr farbenprächtiger Charakter hat Dichterinnen und Dichter schon seit jeher dazu angeregt, ihre Geschichte immer und immer wieder neu zu erzählen. Medea – Opfer und Täterin zugleich? Auf ihr Leben blicken wir heute gemeinsam mit Texten von Seneca, Franz Grillparzer und Christa Wolf.

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Die Redaktion empfiehlt…

Frohe Weihnachten! Foto: Aaron Burden (Unsplash)

Frohe Weihnachten! Foto: Aaron Burden (Unsplash)

Wieder ist ein Jahr vorüber und Weihnachten steht vor der Tür. Es ist also höchste Zeit, eine inzwischen liebgewonnene Tradition fortzuführen und Euch Tipps unserer Redaktion zukommen zu lassen, mit welcher Lektüre Ihr das alte Jahr beenden oder das neue Jahr beginnen solltet. Wir wünschen Euch und Euren Liebsten entspannte Feiertage und lauschige Lesestunden! Weiterlesen

Dies ist nicht mehr meine Zeit

Christa Wolf - Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert   Cover: Suhrkamp1960 erscheint ein Aufruf in der Moskauer Zeitung Iswestija, Schriftsteller „mögen einen Tag dieses Jahres, nämlich den 27. September, so genau wie möglich beschreiben.“ Diese Idee ist nicht neu, sie geht zurück auf das Projekt Ein Tag der Welt von Maxim Gorki aus dem Jahr 1935. Christa Wolf folgt dem Aufruf – und schreibt weiter. Immer wieder protokolliert sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2011 ihren 27. September. Sie schreibt gegen das Vergessen, über das Ich „eingebettet in, gebunden an seine Zeit.“

von KATJA PAPIOREK

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