Böse Bücher, böse Lektüre

Lise Allirand et al. (Hg.): Literatur und das Böse; Cover: Christian A. Bachmann Verlag

Eine etwas andere Rezension: Anlässlich des 10. Jubiläums des Studierendenkongresses der Komparatistik richtete die Fachschaft Komparatistik der Ruhr-Uni Bochum 2019 – und dabei auch meine Wenigkeit – selbigen Kongress zum Thema Literatur und das Böse aus. Der nun erschienene gleichnamige Band vereint 19 der damals vorgetragenen Redebeiträge und führt uns zu Grenzfällen der Literatur: zu Büchern, die ihre Autoren ins Gefängnis bringen; zu Lektüren, die in den Wahnsinn treiben; und zu der Frage, was Literatur leisten darf, soll und muss.

von THOMAS STÖCK

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Alte Gespenster und neue Wunden

COVER_Crimson-PeakDie Heirat einer jungen Frau mit einem Baron und der Einzug in das Haus seiner Familie ziehen schreckliche Folgen nach sich: Guillermo del Toros Gothic-Horror-Film Crimson Peak besticht nicht nur durch seine opulenten Schauwerte, sondern auch durch eine postmoderne und selbstreflexive Erzählweise, die das Horrorgenre als moderne Mythenerzählung ernst nimmt.

von PHILIPP HANKE Weiterlesen

Knarre, Käfer, Kapitalverbrechen

Claudia Kühn - Banklady   Cover: KiWiSteckt „das Böse“ in jedem von uns? Könnte auch ich von heute auf morgen zum Verbrecher werden? Kann man sich das Glück einfach so nehmen? Diese Fragen stellt sich der Leser von Claudia Kühns neuem Roman Banklady. Die Antworten, die das Buch liefert, regen zum Nachdenken an – insbesondere weil es die „Banklady“ tatsächlich gegeben hat.

von JAN HENRIC BERING

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