Mindestens drei Gründe, Irmina zu lesen

Barbara_Yelin: Irmina_Verlag: ReproduktMit Gift schaffte Barbara Yelin den Durchbruch als Comiczeichnerin. Nun erscheint die erste Graphic Novel, bei der auch das Szenario von ihr stammt: Irmina ist die typisch-untypische Geschichte einer deutschen Frau – beginnend in den 1930er Jahren. Yelin gelingt ein differenziertes Porträt ihrer Protagonistin, das zum Nachdenken anregt.

von MONIKA SCHMITZ-EMANS Weiterlesen

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Die Odyssee als Urtext der Diskriminierung

SCHAUSPIEL ESSEN: "Die Odyssee oder 'Lustig ist das Zigeunerleben Foto: Thilo BeuDas Essener Grillo-Theater eröffnet die neue Spielzeit politisch: In Die Odyssee oder „Lustig ist das Zigeunerleben“ nimmt sich Regisseur Volker Lösch der Ausgrenzung von Roma und Sinti an. Sie stehen in seiner Inszenierung exemplarisch für „die Anderen“, für alles, was das bürgerliche Selbstverständnis im Zuge seiner Selbstfindung hinter sich gelassen und getötet hat. Löschs Agenda ist ehrenwert, die Schaulust bleibt jedoch auf der Strecke.

von FABIAN MAY

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Auf einen literarischen Alptraum, 14. KW

Are you fucking kidding me?   Foto: flickr User Daniel K.B. Schmidt CC BY-NC-SA 2.0

Are you fucking kidding me? Foto: flickr User Daniel K.B. Schmidt CC BY-NC-SA 2.0

Gestatten Hemgesberg. Mir bleibt gerade die Spucke weg. Er hätte besser der Krimikatzenvatti bleiben sollen: Akif Pirinçci hetzt gegen Migranten, Frauen, Homosexuelle und die „versiffte rot-grüne Politik“ – nicht nur in seinem Buch Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer, sondern auch im ZDF Mittagsmagazin.

von NADINE HEMGESBERG

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Wie viel können wir ertragen?

Anfang des 20. Jahrhunderts macht sich eine Gruppe von Japanerinnen auf den Weg nach Kalifornien, um dort japanische Einwanderer zu heiraten. Ihre zukünftigen Ehemänner kennen sie nur von Fotografien. Voller Neugier, aber auch Trauer und Unsicherheit teilen die Frauen in nächtlichen Gesprächen ihre Hoffnungen und Träume. Als sie endlich in Amerika ankommen, merken sie nicht nur, dass ihre Männer in keinster Weise den Abbildern entsprechen, sondern auch, dass ihre Träume an der Realität zerbrechen werden. Julie Otsuka verleiht in Wovon wir träumten diesen Frauen eine (!) Stimme.

von ESRA CANPALAT

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