Aller Anfang ist schwer (2): Was das Leben kostet

Deborah Levy: Was das Leben kostet; Cover: Hoffmann und Campe

Jedes Buch ist irgendwann einmal zu Ende und man blättert die letzte Seite um. Doch was ist ein gutes Ende? Deborah Levy beginnt ihren Roman Was das Leben kostet mit einer Überlegung zum Happy End. Ein Anlass um mit Aller Anfang ist schwer darüber nachzudenken, wie kompliziert es ebenfalls sein kann, ein gutes Ende zu finden. Happy oder Un-happy End? Was stellt uns mehr zufrieden?

von ALINA BRAUCKS

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Die Grande Dame der amerikanischen Literatur

Siri Hustvedt 2019 beim LitteratureXchange Festival in Aarhus, Dänemark; Foto: Hreinn Gudlaugsson; Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Wie werden Menschen zu denen, die sie sind? Was macht ein Kunstwerk mit dem Betrachter? Wie funktionieren Erinnerungen, das Gehirn und der Geist? Diese Fragen bestimmen das Werk von Siri Hustvedt. Die Autorin spielt virtuos in ihren Romanen und Essays mit Themen der Philosophie, Kunst und der Neurowissenschaften, sowie der Psychoanalyse. Ihre Produktivität ist enorm und ihr Werk reißt einen mit in die Welt von Figuren, die auf der Suche nach Sinn sind. Wenn Sie die Dinge gerne hinterfragen, dann lesen Sie Siri Hustvedt!

von LISA THEISSSEN

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Die Reinheit liegt im Porno

Garth Greenwell: reinheit; Cover: Claassen

Garth Greenwell eröffnet in seinen Texten das Panoptikum der Bilder, Gefühle und Affekte. Seine neueste Erscheinung reinheit begleitet einen Mann durch die Orte einer Stadt, die zugleich Stationen seines Lebens, seiner Liebe und seines Leidens sind, und dabei die Leserschaft durch Sex und Poesie nahe am körperlichen Miterleben zu halten versucht. Nicht immer gelingt das.

von NICK PULINA

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Troja, ein Spielplatz der Götter

Stephen Fry: Troy. Our Greatest Story Retold; Cover: Penguin Random House UK

Menschen und ihre Geschichten sind nicht einfach. Wenn Götter ihre Hände mit im Spiel haben, wird es chaotisch. Wie sehr, dass zeigt Stephen Fry, indem er die Geschichte Trojas einmal mehr aufrollt und ihr mit Troy einen neuzeitlichen Anstrich verleiht.

von MEIKE WINKLER

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Darwins böser Cousin

H. G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau; Cover: Anaconda Verlag

Am 16. Februar vor 200 Jahren wurde der britische Naturforscher und Schriftsteller Francis Galton geboren. Doch dies ist kein Anlass zum Feiern, sondern des Gedenkens an die Opfer derer, die einer fortschrittsgläubigen und moralisch zunehmend enthemmten Wissenschaft zum Opfer fielen. Durch einen literarischen Zeitgenossen Galtons möchte ich Ihnen vor Augen führen, welche Risiken in der Vererbungslehre und der darauf fußenden Eugenik bereits damals erkannt wurden.

von THOMAS STÖCK

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Künstliche Intelligenz, ein sterbendes Kind und ganz viele Gefühle

Kazuo Ishiguro: Klara and the Sun; Cover: Faber Press

Zu Jahresende hat sich die Tradition etabliert, dass Weltveränderer, Politiker, Entrepreneure und Influencer (diese Liste lässt sich beliebig erweitern) ihre Leseempfehlungen des vergangenen Jahres kundtun. Auffällig häufig wurde Klara and the Sun von Kazuo Ishiguro dieses Jahr genannt. So steht dieser Science Fiction-Roman des Nobelpreisträgers über künstliche Intelligenz nicht nur auf den Leselisten von Barack Obama und des Time Magazine. Gerade weil Ishiguro sich an ein innovatives Thema heranwagt, hätte er das Potential in der Geschichte jedoch stärker entfalten können.

von ALINA WOLSKI

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Türchen 22: Chimären des Todes

Die Weihnachtszeit ist voll von überlieferten Geschichten über nicht reale Wesen und Dinge, an die man glauben muss – zumindest in der Kindheit. Es beginnt mit dem Christkind oder dem Nikolaus, die die Geschenke bringen, eine Zeit der fantastischen Welten und diffusen Schattenräume. Die britische Autorin Hilary Mantel schreibt in ihrer Autobiografie Von Geist und Geistern über diese verschwimmende Grenze zwischen Realität und dem nicht rational fassbaren Rand der Geisterwelt.

von LISA THEISSEN

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Türchen 19: Natürlich, eine Weihnachtsgeschichte

Mit dem Weihnachtsklassiker von Charles Dickens verhält es sich wohl ähnlich wie mit Last Christmas und George Michael – entweder Sie sind ihm längst überdrüssig oder Sie verlieben sich alle Jahre wieder. Die Geschichte von der Reise des knausrigen Protagonisten mit den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht ist allseits bekannt. Aber haben Sie schon gehört, dass Dickens das Bild des modernen Weihnachtsfestes mit A Christmas Carol maßgeblich geprägt haben soll?

von ANN-KATHRIN ALBUSTIN

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Türchen 14: Gedankenreise durch die Modewelt

Sie gehören nicht zu den Personen, die in der Weihnachtszeit auf dem Sofa liegen und gemütlich Weihnachtsfilme schauen, sondern zu denen, die lieber verreisen und etwas von der Welt sehen möchten? Dann haben wir den optimalen Buchtipp für Sie! Georgia Kaufmanns Die Schneiderin von Paris entführt Sie auf eine Reise von Südtirol nach Paris, über Brasilien nach Amerika und erzählt dabei die Geschichte einer Frau, die nur einen Traum hat: eine eigene Schneiderei zu führen.

von VIKTORIA GORETZKI

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Türchen 13: Eine Reise in unser Selbst

James R. Dotys Roman Into the Magic Shop. A neurosurgeon’s true story of the life-changing magic of mindfulness and compassion erzählt die Geschichte des 12-jährigen Jim, dessen Leben sich durch Mitgefühl und Güte eines Tages verändert. Ein Roman, der Wissenschaft, Inspiration sowie Magie verbindet und gleichzeitig praktische Tipps zur Meditation gibt.

von CELINA FARKEN

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