Wir feiern 100 Jahre Krieg!

"Im Westen nichts Neues" am Schauspielhaus Bochum   Foto: Diana Küster2014 jährte sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal und auch das Schauspielhaus setzt sich im aktuellen Spielplan mit der Kriegsthematik auseinander. Erich Maria Remarques Roman Im Westen nichts Neues wurde in Kooperation mit dem Abschlussjahrgang 2016 der Folkwang Universität im Fach Schauspiel und unter der Regie von Henner Kallmeyer neu inszeniert und feierte am 26. März dieses Jahres Premiere in den kleinen Räumen des Theater Unten. Mit viel Spielfreude vollzieht das charismatische Ensemble sein Bühnenspektakel, jedoch leider auch mit wenig Fingerspitzengefühl für den erzählten Text.

von GERALDINE GAU Weiterlesen

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Europas traumatisches Schicksal mit poetischer Kraft erzählt

COVER_Zweig_Welt von gesternWas uns Stefan Zweig in seiner großen, posthum veröffentlichten Autobiographie Die Welt von Gestern – Erinnerungen eines Europäers mitteilt, lässt sich weder als trockener historischer Bericht noch als sentimentale Zeitreise abstempeln. Die Entwicklung unseres Kontinents ist in knapp 500 Seiten dargelegt, voll von subjektiven Impressionen eines wachsamen Schriftstellerauges, frei von jeglicher Zeigefingermoral.

von HELGE KREISKÖTHER Weiterlesen

Auch Helden haben mal Angst…

Gabriel Chevallier - Heldenangst   Cover: Nagel & KimcheEin fast schon vergessener Erlebnisbericht über den Ersten Weltkrieg feiert in Frankreich sein großes Comeback. Gabriel Chevalliers Heldenangst wurde Ende der 1930er Jahre aufgrund seiner schonungslosen Direktheit und des bevorstehenden Krieges zurückgezogen. Nun ist der beeindruckende Text erstmals in deutscher Übersetzung erhältlich.

von LISA GLÖCKNER

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Nichts Neues, nirgends.

Peter Eickmeyer - Im Westen nichts Neues   Verlag: SplitterErich Maria Remarques Im Westen nichts Neues ist einer der angesehensten deutschsprachigen Weltkriegsromane. Peter Eickmeyer versucht ihn als Graphic Novel zu adaptieren und scheitert dabei an dem, was er am besten kann.

von CHRISTIAN A. BACHMANN

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Verfall einer Familie „Bayrische Art“

Der erste Roman des Schauspielers Josef Bierbichler wird als Epos über Krieg, Zerstörung und Familie beworben – allerdings wäre hier weniger wohl mehr gewesen.

von ANNE REUS

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