Auf ein literarisches Surf ’n’ Turf, KW 9

Jonathan Lethem beim National Book Critics Circle Award   Foto: Wikimedia User David ShankboneHerzlich Willkommen zur dritten Woche über amerikanische Essays! Mein Name ist Fischer und ich bin heute wieder Ihr Reiseleiter. Ich hoffe, Sie halten Ihre Bordkarten bereit, damit wir zügig los kommen. Den ersten Stopp legen wir heute in Claremont, Kalifornien, ein, wo Jonathan Lethem am Pomona College Creative Writing lehrt. Und da wir schon mal in Kalifornien sind, fahren wir danach die Küste entlang Richtung Santa Cruz und treffen hoffentlich Jonathan Franzen. Vorausgesetzt er ist nicht unterwegs, um Vögel zu beobachten. Also, packen Sie ein paar Cracker ein, denn es wird eine lange Etappe.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches Seafood-Omelette, KW 8

David Foster Wallace at All Saints Church 2006   Bild: wikimedia   User BjorneOfDanmarkWelcome aboard flight 22162! This is your captain speaking. Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, unsere gemeinsame Reise durch die Gefilde der neueren amerikanischen Essayistik fortzusetzen. Nachdem ich Ihnen letzte Woche einen Überblick über die Tradition des Essays gegeben habe, werden wir heute gemeinsam bei einem der bekanntesten Schriftsteller Nordamerikas landen: David Foster Wallace (im Folgenden und ganz in seinem Sinne als Akronym: DFW). Wenn Sie so freundlich wären, das Anschnallzeichen zu beachten, wir setzen dann zum Sinkflug an.

von KAI FISCHER

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Auf ein literarisches American Breakfast KW 7

Titelblatt zu den Essais von Michel de Montaigne    Quelle: WikimediaCommons User LewensteinGestatten: Fischer. Und hiermit sollen die Gemeinsamkeiten zwischen meiner Kolumne und der von Frau Hemgesberg auch schon enden. Ich möchte Sie hier und heute zu einem Ausflug einladen, der uns jetzt und in den vier folgenden Kolumnen in die Vereinigten Staaten führt. Ok, jetzt aber wirklich anders. Wie angekündigt soll es um die Tradition des Essays gehen, allerdings muss ich das an dieser Stelle bereits einschränken, da ich ausschließlich gegenwärtige amerikanische Autoren vorstellen werde. Also, wenn Sie das interessiert, stellen Sie das Rauchen ein und bringen Sie Ihren Sitz in eine aufrechte Position. Wir heben dann ab.

von KAI FISCHER

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Die verlorene Armut

Iris Radisch - Das Ideal der Einfachheit   Cover: RowohltZum hundertjährigen Geburtstag des algerischen Denkers und Autors Albert Camus liefert Iris Radisch einen feinfühligen Einblick in sein Leben. Dabei konzentriert sie sich auf das von Camus stets verfolgte Ideal der Einfachheit, das eng geknüpft ist an sein mittelmeerisches Denken, der „pensée de midi“.

von ESRA CANPALAT

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Der Bestseller-Umweltaktivist

C_978-3-498-02132-0.inddNach seinem Erfolg mit Freiheit legt Jonathan Franzen nun mit Weiter weg einen Essayband vor, der erneut seine Fähigkeit zeigt, feinfühlig Menschen zu beobachten und detailgetreu Beobachtungen in Worte zu fassen. So wundervoll sein Erzählen auch ist, scheint sich sein Leben und Schreiben nicht von einem Thema lösen zu können: Vögel.

von SARAH HERHAUSEN

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Chronik des Wartens

Julia Schoch - Selbstporträt mit Bonaparte   Cover: PiperDie großen Katastrophen im Leben bleiben aus, der ehemals krisengebeutelte westliche Mensch hat sich durch Jahrhunderte voller Revolutionen, Kriege und Aufstände gequält, um am Ende das Schicksal nicht selbst in der Hand zu haben. Er ist frei zu wählen, er hat die Qual der Wahl – einzig am Roulettekessel treten die traurig freien Gestalten noch ihrem Schicksal gegenüber, so Julia Schoch in einem Essay (Literaturen #103 Okt/Nov 2011). In ihrem dritten Roman Selbstporträt mit Bonaparte lässt Schoch ihre namenlose Ich-Erzählerin ihrem Leben, ihrer Liebe und Leidenschaft zum Spiel – dem Schicksalsgaranten – nachspüren und versucht, Gegenwärtiges spothaft festzuhalten.

Von NADINE HEMGESBERG

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Endlich wieder kreativ sein!

Schreibaffine Menschen aufgepasst: Auf ghostmag können selbstverfasste Gedichte, Prosa und Sonstiges eingereicht und mit anderen Schreiberlingen geteilt werden. Hierbei soll der Blog auch helfen, den eingerosteten Ideenapparat wieder in Gang zu bringen, damit häufiger der Schreibgriffel gezückt wird.

Von ESRA CANPALAT

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