La Le Lu – Nur die Frau im Mond schaut zu

"Frau Luna" an der Oper Dortmund Foto: Björn Hickmann

„Frau Luna“ an der Oper Dortmund Foto: Björn Hickmann

In der vergangenen Spielzeit entführte die Oper Dortmund ihre Zuschauer mit Paul Abrahams Operette Die Blume von Hawaii auf eine paillettenbesetzte Glitzerversion des beliebten Reiseziels und überzeugte damit Kritik und Besucher gleichermaßen. Die Erwartungen an die diesjährige Operetten-Premiere waren also hoch und die Vorzeichen standen gut. Paul Linckes Revue-Operette Frau Luna sollte das Publikum auf einen schillernden Ball auf dem Mond entführen. Doch der Erdtrabant zeigt sich in Erik Petersens Inszenierung leider nicht von seiner Schokoladenseite.

von STEFAN KLEIN Weiterlesen

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Die Redaktion empfiehlt

Die Redaktion wünscht frohe Weihnachten Foto: Katja PaiorekEs ist wieder so weit: Weihnachten steht vor der Tür, das Jahr neigt sich langsam dem Ende. Für diejenigen, die kurzfristig noch in die Stadt stiefeln und dringend ein Geschenk besorgen müssen, oder diejenigen, die über die Feiertage ein gutes Buch lesen wollen, gibt es ein paar Empfehlungen von Esra Canpalat und Helge Kreisköther. Zusätzlich haben wir noch ein paar Serientipps für das perfekte Binge-watching mit der ganzen Familie.
Wir wünschen euch allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Weiterlesen

Horváth und die Abrissbirne des Kapitalismus

"Kasimir und Karoline - Glauben Lieben Hoffen" am Thalia Theater Hamburg Foto: Krafft Angerer

„Kasimir und Karoline – Glauben Lieben Hoffen“ am Thalia Theater Hamburg Foto: Krafft Angerer

Gerade erst ist Jette Steckel mit dem Faust ausgezeichnet worden, nun bringt sie am Thalia Theater wild collagiert gleich zwei Stücke in einem von Ödön von Horváth auf die Bühne: Kasimir und Karoline – Glauben Lieben Hoffen. Ein Versuch, der der Regisseurin in der zweiten Hälfte des Stückes entgleitet.

von NADINE HEMGESBERG Weiterlesen

Eine Hochzeit und zig Todesfälle

"Leas Hochzeit" am Schauspielhaus Bochum Foto: Hans Jürgen LandesNein, ganz so makaber geht es in Leas Hochzeit nicht zur Sache. Doch Judith Herzbergs Stück thematisiert den Holocaust und die Folgen für die Überlebenden auf bitterböse und doch erstaunlich leichtfüßige Art und Weise. Regisseur Eric de Vroedt zeigt nun in seiner Inszenierung in den Bochumer Kammerspielen Figuren, die zwischen Verdrängung und Verarbeitung changieren und denen es nur schwerlich gelingt, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

von ANNIKA MEYER Weiterlesen