„Über den Schatten einer Wolke, über das Lied eines Gedankens“

Vladimir Nabokov – Briefe an Véra Cover: Rowohlt

Liest man die Briefe eines Menschen, so erfährt man Grundlegendes über seine Persönlichkeit. Nabokovs Briefe an seine Frau sind Liebesbekundung, Reisebericht, und Zeitporträt in einem. Was sich als Konstante durch sein Leben zieht, ist die Liebe zu seiner Frau Véra. Ihr Verhältnis wird in den nun erstmals in deutscher Sprache veröffentlichten Briefen an Véra dokumentiert. Im unverkennbar brillanten Nabokov-Duktus eröffnen sie die Tür zu der vertrauten Atmosphäre einer über 50 Jahre währenden Beziehung.

von ALINA WOLSKI Weiterlesen

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Hummel und Orchidee

"Die Franzosen" bei der Ruhrtriennale Foto: Tal Bitton

„Die Franzosen“ bei der Ruhrtriennale Foto: Tal Bitton

Proust bei der Ruhrtriennale! „Nichts hätte selbstloser und beseligender sein können als die Träume, die jedes angekündigte Stück meiner Einbildungskraft schenkte und die für mich ihre Würze durch die Bilder erhielten, die sich unweigerlich gleichzeitig mit den Worten einstellten […].“ (Proust)
Krzystof Warlikowski versucht sich mit Die Franzosen an einem Stück Weltliteratur. Doch was bleibt vom Jahrhundertroman?

von KATJA PAPIOREK Weiterlesen

Zum Träumen verdammt

Mário de Sá-Carneiro  Foto: WikimediaMário de Sá-Carneiro, der enge Freund Fernando Pessoas, war ebenso begabt wie unglücklich. 1916 beendete der Schriftsteller sein kurzes Leben in Paris. Die Geschichte eines Tragischen. Vierte Folge von Lissabon erlesen.

Von PHILIPP KAMPSCHROER

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Irgendein Fenster zur Straße

Das Buch der Unruhe ist Fernando Pessoas melancholische Liebeserklärung an Lissabon. Obwohl erst 1982 posthum veröffentlicht, gilt es als eines der bedeutendsten Werke der portugiesischen Moderne. Zweite Folge von Lissabon erlesen.

Von PHILIPP KAMPSCHROER

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Auf nach Lissabon!

Viel ist in den letzten Jahren geschrieben worden über die portugiesische Kapitale, die vermeintliche „Hauptstadt der Sehnsucht“, der „saudade“. Wir wollen einen Versuch wagen, auf neuen und auf bekannten Wegen durch die Stadt am Tejo zu streifen. Auftakt zur Serie Lissabon erlesen.

Von PHILIPP KAMPSCHROER

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