Melancholie gemeinsamer Ortlosigkeit

Nach Grenzgang im Jahr 2009 legt Stephan Thome mit Fliehkräfte nun erneut einen Roman vor, der es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. Wie in seinem Debütroman geht Thome dem Scheitern, dem Knick in der bildungsbürgerlichen Biografie auf den Grund. Dabei beweist er ein enormes erzählerisches Gespür für die Niederträchtigkeiten des Alltags, die „das Leben einem souffliert“ und die Fliehkräfte, die beständig an einem zerren.

von NADINE HEMGESBERG

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