Alles, was man vergesssen hat…

COVER_Matthew Thomas_Wir sind nicht wir_BerlinverlagMatthew Thomas’ Monumental-Werk Wir sind nicht wir ist weder thematisch innovativ noch von sprachlicher Raffinesse oder erzählerisch überraschend. Die 900-seitige Schilderung eines unbarmherzigen Kampfes trifft dennoch mit voller Wucht.

von ANNA KREWERTH Weiterlesen

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Der mit dem Flusspferd

Arno Geiger - Selbstporträt mit Flusspferd   Cover: HanserArno Geiger erzählt in seinem neuen Roman Selbstporträt mit Flusspferd vom Erwachsenwerden. Die Poetik des Alltäglichen und Unprätentiösen zollt ihren Tribut: Spannend ist der Roman nicht, unterhaltsam nur bedingt.

von NADINE HEMGESBERG

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Ein einziges Leben

Norbert Niemann - Die Einzigen   Quelle: Berlin VerlagWas tun, wenn man mit Anfang dreißig merkt, dass das eigene Leben absolut durchschnittlich ist? Macht man es sich bequem oder wagt etwas? Fügt man sich in sein Schicksal oder sucht eine neue Herausforderung? Vor dieser Entscheidung steht auch die Hauptfigur Harry in Norbert Niemanns Die Einzigen. Eine Suche nach Inhalt.

von LINA NIERMANN Weiterlesen

Die Kurzliste

Logo Deutscher Buchpreis 2014Heute wurde sie bekanntgegeben, die Shortlist des Deutschen Buchpreises: Vier Autoren und zwei Autorinnen haben nun noch die Chance am 6. Oktober für den besten Roman ausgezeichnet zu werden.

von NADINE HEMGESBERG

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Nerz-KZ und Schreibabyambulanz

Bachmannpreis mit postapokalyptischer StudiodekorationIn Klagenfurt haben die 38. Tage der deutschsprachigen Literatur begonnen. Nachdem der Ingeborg-Bachmann-Preis im vergangenen Jahr durch den Hauptveranstalter ORF in seiner Existenz infrage gestellt wurde, ist die Finanzierung nun durch das Land Kärnten gesichert. Die am heutigen Donnerstag gelesenen Texte boten einen eher düsteren Einstieg in den sommerlichen Betriebsausflug der österreichisch-deutsch-schweizer Literaturszene.

von LINA BRÜNIG und FABIAN MAY

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Anleitung für einen Verriss

Vishniou Brennesselhaus   Quelle: luxbooksSetzt man voraus, dass eine Rezension in erster Linie ein Ausdruck der Marktlogik ist und infolgedessen jeder Leser wie ein Konsument behandelt wird, dem man klar machen muss, inwiefern sich die Investition von Geld (und Zeit) lohnen wird, dann erfüllt der Verriss die Funktion einer Warnung: Wer dieses Buch kauft, könnte sein Geld genauso gut verbrennen! Am Beispiel von Zmicier Vishnious Roman Das Brennesselhaus soll gezeigt werden, warum man die aufgerufenen zweiundzwanzig Euro und achtzig Cent sparen sollte.

 

von KAI FISCHER

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Prosanova autopoietisch

Prosanova Bücher-Origami   Foto: Sylvia KokotEine große Narration bzw. ein großer Plot rankt sich um das diesjährige Prosanova-Festival und stellt damit scheinbar auch die zentrale Frage oder Anklage, je nach dem, von welcher Seite aus man es betrachtet: Die „Blasen“-Debatte, auch „Frühjahrsschreibschuldebatte“ oder auch Literatur-„Planeten“-Debatte.

von SYLVIA KOKOT

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Wesentliche Worte werden gesucht!

RuhrpoetenIch bedaure es zunächst etwas, die sommerliche Wärme dieses Samstagabends nicht mehr auskosten zu können, als ich in die bunkerhaften Räumlichkeiten des Consol Theaters in Gelsenkirchen hinabsteige. Doch das warme gelbe Licht und die südamerikanischen Gitarrenklänge bringen einen Hauch von Sommer in den verdunkelten Raum hinein. Die Ruhrpoeten stellen sich vor.

von Esra Canpalat

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PROSANOVA, Performance, Social Reading und Sonne

Fabian Hischmann liest mit musikalischer Begleitung   Foto: Nadine HemgesbergDer Samstag in Hildesheim war warm, um nicht zu sagen heiß. Die Sonne schien unbeirrt in den Innenhof auf Autoren und Festivalbesucher, als hätte sie es sich zum Prinzip erklärt, die im Literaturbetrieb herrschende Hemmschwelle und Distanz zwischen Autor- und Leserschaft einfach wegzubrennen.

von SYLVIA KOKOT

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Saša Stanišić gewinnt den Preis der Leipziger Buchmesse

Preis der Leipziger Buchmesse   LogoIm Jubiläumsjahr 2014, dem 10. Jahr der Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse, geht der Belletristik-Preis an Saša Stanišić, der 1978 in Višegrad, einer kleinen Stadt im östlichen Bosnien, geboren wurde. In der Kategorie Übersetzung gewinnt Robin Detje, und Helmut Lethen konnte die Jury in der Kategorie Sachbuch überzeugen.

von NADINE HEMGESBERG

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