Lebefrau sucht Lebensglück

Sahar Mandûr: Ein Mädchen namens Wien; Cover: Edition Faust

Im von Krisen und Kriegen gebeutelten Libanon, genauer in dessen Hauptstadt Beirut, begibt sich in der Erzählung Ein Mädchen namens Wien die gleichnamige Protagonistin auf die Reise ihres Lebens und auf die Suche nach ihrem Platz in der Welt. Doch ihr promisker Lebensstil und ihr In-den-Tag-Hineinleben beschert Wien einen isolierten Platz in der Gesellschaft – nur ihr Bruder hält zu ihr. Ein unterhaltsamer Parforceritt durch die libanesische Gesellschaft, die sich irgendwo zwischen Moderne und Tradition bewegt.

von THOMAS STÖCK

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„I’m every woman“

Nam-Joo Cho: Kim Jiyoung, geboren 1982; Cover: Kiepenheuer & Witsch

In Südkorea hat Cho Nam-Joos Roman Kim Jiyoung geboren 1982 bereits im Jahr 2016 große gesellschaftspolitische Wellen geschlagen. Seit diesem Jahr können sich auch deutschsprachige Leser:innen an Cho Nam-Joos internationalen Bestseller erfreuen, der mittlerweile ein zentraler Text der feministischen Bewegung in Südkorea geworden ist und zahlreiche Frauen auf die Straße geholt hat.

von ALINA BRAUCKS

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Vom Wahnsinn der Diskriminierung

Nam-Joo Cho: Kim Jiyoung, geboren 1982; Cover: Kiepenheuer & Witsch

Nam-Joo Cho erzählt in ihrem Roman Kim Jiyoung, geboren 1982 von der gleichnamigen Protagonistin und Momenten aus ihrem Leben, in denen sie sich mit Diskriminierung und Benachteiligung aufgrund ihres Geschlechts auseinandersetzen muss. Der Roman berichtet in einem sachlichen Erzählstil von einer Realität, mit der sich viele Frauen tagtäglich konfrontiert sehen und deckt auf, wie tief Diskriminierung im Alltag verankert ist.

Von CELINA FARKEN

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