Gedankenspiel mit Stereotypen

FILMPLAKAT_A Quiet Place

A Quiet Place startet mit großen, letztlich jedoch leeren Versprechungen. Was als aufregend neue Art des Horrors zu beginnen scheint, verkommt innerhalb weniger Minuten zum klassischen Horrorfilm – inklusive Jumpscares, unlogischer Handlung und allzu leicht durchschaubaren Charakteren. Eine gute Filmidee, die keine 90 Minuten füllt.

von THOMAS STÖCK

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Alte Gespenster und neue Wunden

COVER_Crimson-PeakDie Heirat einer jungen Frau mit einem Baron und der Einzug in das Haus seiner Familie ziehen schreckliche Folgen nach sich: Guillermo del Toros Gothic-Horror-Film Crimson Peak besticht nicht nur durch seine opulenten Schauwerte, sondern auch durch eine postmoderne und selbstreflexive Erzählweise, die das Horrorgenre als moderne Mythenerzählung ernst nimmt.

von PHILIPP HANKE Weiterlesen

Hilfe! Ich wurde Opfer einer Aufklärung über den Kapitalismus…

Gespenster des Kapitals am Schauspielhaus Bochum   Foto: Diana Küster…und habe viel dabei gelacht. Jedoch bekam man es auch mit der Angst zu tun, als das Schauspielhaus Bochum am Samstag, den 25. Oktober die Premiere Gespenster des Kapitals nach Honoré de Balzac in den Kammerspielen präsentierte. Laut, ernst, satirisch erschafft der Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer mit seiner Inszenierung einen Genremix, der zum Lachen und Denken anregt. Eine Welt, in der das Ende des Kapitalismus das glückselige und kitschige, nicht das apokalyptische Ende bedeutet.

von SILVANA MAMMONE

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