Der Autor in der Krise: Zynische Lektüre über den Buchmarkt

Im Zoo von Howard Jacobson Quelle: DVA„Kochkunst und Mode haben die Literatur weit hinter sich gelassen“: In Zeiten von iPads, Bloggern und Zombieromanen ist es hart für einen Autor zu bestehen, der keine Amazon-Sterne, sondern ein seriöses Publikum gewinnen möchte. Der renommierte Londoner Booker-Preisträger Howard Jacobson karikiert in seinem Roman Im Zoo den sich verändernden britischen Literaturbetrieb des 21. Jahrhunderts mithilfe des exzentrischen Schriftstellers Guy Ableman, der all seine Leser mit Vergnügen verachtet – und der ohne schlechtes Gewissen seine Schwiegermutter liebt.

von ANNA-LENA BÖTTCHER Weiterlesen

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Einmal jüdisch und zurück

Überfallen von einer Frau – als Mann! Was für viele Männer eine Demütigung sondergleichen wäre, wird für den ohnehin nicht vom Glück verfolgten Julian Treslove zum Befreiungsschlag. Vermeintlich beschimpft mit „Du Jud!“, macht sich der Protagonist des Romans Die Finkler-Frage auf die Suche nach seiner eigenen Identität und entdeckt sich neu: als Jude.

Von LARA KIRFEL

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