Als Prometheus den Menschen das Leben brachte

Mary Shelley im Jahr 1840, Porträt von Richard Rothwell.

Heute vor 225 Jahren erblickte Mary Shelley das Licht der Welt. Ihr bekanntestes Werk Frankenstein oder Der moderne Prometheus wurde in vielfältigen Adaptionen auf die Filmleinwand gebracht und ist deshalb bis heute Teil unseres kulturellen Gedächtnisses. Doch warum trägt das Werk überhaupt den Untertitel Der moderne Prometheus? Dieser Frage gehen wir heute auf den Grund.

von THOMAS STÖCK

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„Sie können jetzt klatschen“

Andreas Grothgar und Pia Händler im "Baumeister Solness"   Foto: Sebastian Hoppe

Andreas Grothgar und Pia Händler im „Baumeister Solness“ Foto: Sebastian Hoppe

Andreas Grothgar schreit, poltert und rauft sich das nicht vorhandene Haar. Er gibt den autodidaktischen Star-Baumeister Solness in der Inszenierung von Henrik Ibsens Stück unter Regie von Stephan Müller am Schauspielhaus Düsseldorf. Wird die Hybris dem Baumeister am Ende zum Verhängnis?

von NADINE HEMGESBERG

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Ein Regenschirm, den man nicht so leicht vergisst

Will Self_Regenschirm_Cover_Hoffmann und CampeDie Europäische Schlafkrankheit und ihre Symptome erscheinen so grausam wie die Erfindung aus einem Endzeitroman, doch tatsächlich erkrankten während der Pandemie zwischen 1917 und 1927 rund 5 Millionen Menschen daran. Ein Drittel der Erkrankten starb im direkten Zusammenhang mit der Entzündung ihres Gehirns. Bereits 1973 hat Oliver Sacks mit Awakenings ein Buch über diese Kranken und ihren Arzt geschrieben. Wo Sacks den Leser mit Fakten und Fotos absetzt, holt Will Selfs Regenschirm ihn ab – und lässt ihn verstört und nachdenklich zurück.

von ANNA-LENA THIEL

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