„Heimatlosigkeit muss nicht falsch sein“

COVER_Ilija Trojanow_Nach der Flucht_FischerFlucht und Vertreibung hat es schon immer gegeben. Viele Medien reißen sich um
Geschichten von Flüchtenden, suchen die dramatischsten Bilder und wetteifern um die authentischsten Interviews. Ganz anders bearbeitet Ilija Trojanow das Thema in Nach der Flucht. Ihm geht es explizit nicht um das Flüchten im herkömmlichen Sinne, obwohl sein Werk dieses Wort im Titel trägt. Zentral ist für ihn das, was nach der Flucht übrig bleibt. Damit stellt er eine spannende, andere Perspektive auf die Thematik dar, die demgegenüber jedoch sprachlich häufig hinterherhinkt.

von ALINA WOLSKI Weiterlesen

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Auf ein literarisches Schnittchen KW 50

Platte mit Schnittchen   Quelle: User 4028mdk09 WikimediaGestatten: Hemgesberg. Ich lade Sie hier und heute auf ein einfaches Häppchen, das Schnittchen der vergangenen Woche ein – die vielleicht langweilig anmutende, doch vieldiskutierte Scheibe Brot aus dem Literaturbetrieb. Setzen Sie sich, es ist genug geschehen in dieser Welt der intellektuellen Protestierer und Stöcke-und-Steine-ins-wissenschaftliche-Getriebe-Schmeißer, damit wir ein wenig plaudern können: 562 internationale AutorInnen sprechen sich gegen Überwachung aus, die wissenschaftlich kommentierte, kritische Ausgabe von Hitlers Mein Kampf wird nicht weiter finanziert und ein vorzeitiger Jahresrückblick.

von NADINE HEMGESBERG

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Auf einen literarischen Fleischsalat 40. KW

Für mehr komische Vögel, auch in der Literatur: Der Sekretärsvogel   Quelle: Wikimedia

Gestatten: Hemgesberg. Ich lade Sie hier und heute auf den literarischen Fleischsalat der vergangenen Woche ein – kleine, gut gewürzte Häppchen aus dem Literaturbetrieb. Setzen Sie sich, es ist genug geschehen in dieser Welt der Buchstaben, damit wir ein wenig plaudern können: Nobelpreis-Säbelrasseln, Einreiseverbote und seltsame Vögel.

von NADINE HEMGESBERG

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„Weil wir alles zerstören, was sich auf die Seite der Natur stellt“

Ilija Trojanow nimmt den Leser in seinem Roman Eistau mit auf die Reise in die Antarktis und zeigt, dass diese Welt nicht einfach eine tote, weiße Welt ist, sondern dabei ist zu sterben.

von NATALIA KNICKMEIER

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