Ich denke, doch wer bin ich?

Yannic Han Biao Federer: Tao; Cover: Suhrkamp

In Yannic Han Biao Federers Roman Tao schwingt sich der gleichnamige Protagonist dazu auf, der Vergangenheit seines chinesischstämmigen Vaters nachzuspüren. In Deutschland sind es insbesondere seine Mitmenschen, die sich für seine vermeintlich wahre Herkunft interessieren – sehr zum Leidwesen Taos. Eine handwerklich gut gemachte Erzählung, deren hyperrealistische Aufmachung jedoch nicht jedermanns Sache sein dürfte.

von THOMAS STÖCK

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Leidenslaboratorium unter himmlischen Lichtern

"Celestial Sorrow" Foto: Laura Van Severen

„Celestial Sorrow“ Foto: Laura Van Severen

Celestial Sorrow – so heißt das Ergebnis der Kollaboration zwischen Choreografin Meg Stuart und dem bildenden Künstler Jompet Kuswidananto, das PACT Zollverein auf die Bühne gebracht hat und das im nächsten Jahr noch in Minneapolis, Gent, Wien und Berlin zu erleben sein wird. Ausgehend von Kuswidanantos Erinnerung an die Suharto-Diktatur in Indonesien, während welcher der Künstler aufwuchs, entstand eine eindrucksvolle Installation und Performance über Trauer, Schmerz und die Geister der Vergangenheit.

von SILVANA MAMMONE Weiterlesen