Denken wir uns an entlegene Orte. „Denken wir die Stadt leer“

"Truck Tracks Ruhr" von Rimini Protokoll und Urbane Künste Ruhr bei den Ruhrfestspielen Foto: Volker Hartmann/Urbane Künste Ruhr

„Truck Tracks Ruhr“ von Rimini Protokoll und Urbane Künste Ruhr bei den Ruhrfestspielen Foto: Volker Hartmann/Urbane Künste Ruhr

Truck Tracks Ruhr heißt das neue Konzept des Kollektivs Rimini Protokoll, produziert von Urbane Künste Ruhr. Eine Fahrt, die diverse Blicke eröffnet: von außen, von innen, durch die Linse. Das Projekt liefert zugleich den rein virtuellen wie auch den realen Roadmovie und den dazugehörigen Soundtrack. Zufällige Darsteller-Innen auf dem Asphalt und mit den Zuschauer-Innen gleichzeitig auf dem Rücksitz. Das alles in Fragmenten, die die Imagination beflügeln und dabei die jeweiligen Städte neu entdecken, weiter- und umdenken. Die zweite Station des Projektes Album #2 Recklinghausen feierte Premiere bei den Ruhrfestspielen.

von SILVANA MAMMONE Weiterlesen

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Die Einzigartigkeit einer Nicht-Metropole

Jörg Albrecht ist jung, vielbeschäftigt mit unzähligen und weitreichenden Ideen, auch über Text- und Genregrenzen hinweg. So bedeutete die Veröffentlichung seines neuen Romans Anarchie in Ruhrstadt beispielsweise nicht, dass es sich um ein abgeschlossenes Kapitel handelt. Vielmehr wurde das Konzept erweitert und Albrecht organisierte im September zusammen mit mehreren Performancegruppen zwischen Mühlheim und Oberhausen die Ur- und gleichzeitig Letztaufführung der dynamischen Theatertour 54. Stadt.

literaturundfeuilleton traf den Romanautor während einer Probenpause in Oberhausen, im Roman das Zentrum des als Ruhrstadt zusammengeschlossenen Ruhrgebiets. Wir sprachen u.a. über seine Projekte, den Kulturbetrieb und den Strukturwandel im Ruhrgebiet.

von PIA ALEITHE und NADINE HEMGESBERG Weiterlesen