Vom Aufgang der Sonne…

"Sonnenaufgangsautomat" der scheinzeitmenschen Foto: Jörg Gröger

„Sonnenaufgangsautomat“ der scheinzeitmenschen Foto: Jörg Gröger

Pünktlich zur Herbstsaison liefert das Künstler*innenkollektiv scheinzeitmenschen mit der Installation Sonnenaufgangsautomat eine gute Alternative zu den hiesigen Sonnenbänken – nicht nur, um Licht zu tanken, sondern auch, um den bevorstehenden Winterdepressionen helle Momente entgegenzusetzen. Kunst versus Solarium also? Nicht ganz. Trotz diverser Parallelen funktioniert die Arbeit weniger auf einer körperlichen als vielmehr auf einer geistigen Ebene.

von CHRISTOFER SCHMIDT Weiterlesen

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Denken wir uns an entlegene Orte. „Denken wir die Stadt leer“

"Truck Tracks Ruhr" von Rimini Protokoll und Urbane Künste Ruhr bei den Ruhrfestspielen Foto: Volker Hartmann/Urbane Künste Ruhr

„Truck Tracks Ruhr“ von Rimini Protokoll und Urbane Künste Ruhr bei den Ruhrfestspielen Foto: Volker Hartmann/Urbane Künste Ruhr

Truck Tracks Ruhr heißt das neue Konzept des Kollektivs Rimini Protokoll, produziert von Urbane Künste Ruhr. Eine Fahrt, die diverse Blicke eröffnet: von außen, von innen, durch die Linse. Das Projekt liefert zugleich den rein virtuellen wie auch den realen Roadmovie und den dazugehörigen Soundtrack. Zufällige Darsteller-Innen auf dem Asphalt und mit den Zuschauer-Innen gleichzeitig auf dem Rücksitz. Das alles in Fragmenten, die die Imagination beflügeln und dabei die jeweiligen Städte neu entdecken, weiter- und umdenken. Die zweite Station des Projektes Album #2 Recklinghausen feierte Premiere bei den Ruhrfestspielen.

von SILVANA MAMMONE Weiterlesen

Limbus, Langeweile und ein bisschen Monteverdi

"Orfeo" bei der Ruhrtriennale in der Kokerei Zollverein Essen Foto: JU/Ruhrtriennale

„Orfeo“ bei der Ruhrtriennale in der Kokerei Zollverein Essen Foto: JU/Ruhrtriennale

In der Mischanlage der Kokerei Essen gibt es dieses Jahr bei der Ruhrtriennale Orfeo zu hören. Nein, eher gibt es Eurydike zu sehen, die in der Regie von Susanne Kennedy, Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot in vielfacher Ausführung in einer Vorhölle aus Plastik und hyperrealem 70er-Jahre-Design gefangen ist. Viel passiert hier nicht – dennoch: Das Konzept der Langeweile entpuppt sich zwar als zäh, aber durchaus auch als fesselnd.

von ANNIKA MEYER Weiterlesen

STADT durch Kunst neu denken und erleben – Urbane Künste Ruhr 2015

Logo Urbane Künste RuhrSeit nunmehr vier Jahren inspiriert das Festival Urbane Künste Ruhr das Ruhrgebiet und seine Bewohner. Auch in diesem Jahr präsentiert es, unter der künstlerischen Leitung von Katja Aßmann, experimentelle, grenzüberschreitende und nachhaltige Kunstprojekte. Von Mai bis November wird das Programm diverse Stadtlandschaften im Ruhrgebiet neu erforschen und dazu anregen, es bleibend zu verändern.

von SILVANA MAMMONE Weiterlesen