Auf eine literarische Empörung KW. 33

Offizielles Logo des Deutschen Buchpreies 2014Gestatten Hemgesberg. Am Mittwoch wurde die alljährliche Longlist mit den 20 Anwärterromanen für den Deutschen Buchpreis veröffentlicht. Eben jene Liste führte zu allerlei Reaktionen seitens des Feuilletons, größtenteils keine guten. Wo sind die Frauen? Wo ist der Herbst? Wo sind die Indies? Warum? Wieso? WTF?

von NADINE HEMGESBERG

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Schöner Scheitern

Uwe Timm - Vogelweide Cover Kiepenheuer&WitschWo liegt es, das verlorene Paradies? Ist es eine raue Nordseeinsel? Ist es die Erinnerung an eine glorreiche Vergangenheit? Ist es der eine geliebte Mensch, der einen verlassen hat? Vielleicht finden sich Antworten auf der Vogelweide von Uwe Timm.

Von KARIN BÜRGENER

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Wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was!

Judith Kuckart - Wünsche   Cover: DumontWas tun, wenn man sein ganzes Leben vergeudet hat? Was tun, wenn man sich ein ganz anderes Leben wünscht? Ganz klar: Weggehen, von vorne anfangen. Judith Kuckart behandelt in ihrem neuen Roman Wünsche ein Thema, das bereits vielfach literarisch aufgearbeitet wurde: die gute, alte Midlife-Crisis. Leider kann sie dem nicht viel Neues hinzufügen.

von ESRA CANPALAT

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Ade Kehlmann und Glavinic

Logo Deutscher Buchpreis 2013, PressefotoDie siebenköpfige Jury des Deutschen Buchpreises 2013 hinter Jurysprecher Helmut Böttiger hat entschieden. Die sechs FinalistInnen der Shortlist wurden heute Morgen in Frankfurt bekanntgegeben. Nicht unter ihnen: die vom Feuilleton hoch gehandelten Schriftsteller Daniel Kehlmann (F, Rowohlt) und Thomas Glavinic (Das größere Wunder, Hanser).

von NADINE HEMGESBERG

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Facetten des Schmerzes

Ralph Dutli - Soutines letzte Fahrt   Cover: WallsteinMan hält Chaim Soutine für den unglücklichsten Maler von Montparnasse. Sein Leben ist geprägt von Schmerzen und Farben. Für ihn bedeuten sie ein und dasselbe. Ralph Dutlis Roman Soutines letzte Fahrt zeichnet ein wirres Portrait des Malers und lässt den Leser auf der Fahrt mit einem Leichenwagen in die Bilder seiner Fieberträume eintauchen. Ein Roman, der so schillernd ist wie Soutines Gemälde selbst.

von LARA THEOBALT

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Die Longlist steht: Unabhängige stark vertreten

Logo Deutscher Buchpreis 2013, PressefotoAuch in diesem Jahr wird der Deutsche Buchpreis 2013, der mit 25.000 Euro für den besten Titel dotiert ist, wieder zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 7. Oktober verliehen. Im Gegensatz zum letzten Jahr verspricht dieser jedoch eine gewisse Spannung: Stark vertreten auf der Longlist sind diesmal SchriftstellerInnen mit Romanen aus unabhängigen Verlagen.

von NADINE HEMGESBERG

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Melancholie gemeinsamer Ortlosigkeit

Nach Grenzgang im Jahr 2009 legt Stephan Thome mit Fliehkräfte nun erneut einen Roman vor, der es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. Wie in seinem Debütroman geht Thome dem Scheitern, dem Knick in der bildungsbürgerlichen Biografie auf den Grund. Dabei beweist er ein enormes erzählerisches Gespür für die Niederträchtigkeiten des Alltags, die „das Leben einem souffliert“ und die Fliehkräfte, die beständig an einem zerren.

von NADINE HEMGESBERG

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