Every Frame a Painting

Dorota Kobiela und Hugh Welchman haben das gemacht, was zwar nach einer sehr naheliegenden Idee klingt, aber trotzdem noch nie versucht wurde: Sie haben mit Loving Vincent einen Animationsfilm über Vincent van Gogh kreiert, in dem sie alle Figuren und Schauplätze Kunstwerken des niederländischen Malers entnommen haben. Das sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern tröstet auch über die eher magere Handlung hinweg.  

von CARO KAISER Weiterlesen

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Kein Garten der Lüste

COVER_Ruijters_Hieronymus_Bosch_AvantMarcel Ruijters versucht in seiner gleichnamigen Graphic Novel, das Leben Hieronymus Boschs möglichst vollständig darzustellen. Das gelingt für Boschs Umwelt – das Besondere und Fantastische seines Werks unterschlägt Ruijters jedoch.

von CAROLIN KALINOWSKI Weiterlesen

Ist das Kunst oder kann man das lesen?

Teresa Präauer - Johnny und Jean   Cover: WallsteinMit Johnny und Jean hat die österreichische Autorin Teresa Präauer einen Roman vorgelegt, der die Bezeichnung ‚Kunstwerk‘ im wahrsten Sinne des Wortes verdient hat. Für den Preis der Leipziger Buchmesse hat es jedoch nicht gereicht – vielleicht auch, weil man sich über Kunst bekanntlich streiten kann?

von PIA ALEITHE Weiterlesen

Das Bild ist der Text ist das Bild ist der Text

Collage aus der Serie STRANGELAND #2_BILD: Mihau PollakFernab vom künstlerischen, meist im institutionellen Rahmen stattfindenden Trubel in Hildesheim macht Mihau Pollak seine Kunst: Aus alten Büchern und Fotobänden fertigt er in Handarbeit Collagen an, die den Betrachter staunen lassen, ihn manchmal aber auch beunruhigen. Auch seine Malerei besteht, dem Objet trouvé oder den Readymades ähnelnd, aus zufällig gefundenen Fotografien, die er mit Farbe verfremdet. literaturundfeuilleton sprach mit ihm über seine Arbeiten, über deren Entstehung und wie gleichzeitig das Bild den Text und der Text das Bild fundiert.

von ESRA CANPALAT Weiterlesen

Mutterseelenallein

Gunther Geltinger – Moor   Cover: SuhrkampGunther Geltinger erzählt in Moor von den obsessiven Beziehungen einer Mutter und ihres Sohnes: zueinander, zu ihrer Vergangenheit und nicht zuletzt zu der Natur, die alle Register zieht, um dem Menschen seine eigene Nichtigkeit vorzuführen.

von SIMONE SAUER-KRETSCHMER

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