Ivana im Bade

Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest   Quelle: Hanser VerlagDas Blutbuchenfest steht am Ende eines langen schweren Lesestoffs, der in der Altherrengemeinde des gesetzten und gesitteten Feuilletons sicher seine feingeistigen, genusssüchtigen Freunde gefunden hätte. Oder nicht? Handy- und Fußball-Anachronismen stehen dem entgegen. Dabei scheint doch die Leseanweisung für diese Stellen mitgeliefert: Denn es ist ein „Wahnsinn, der sich ergibt, wenn man Literatur und Leben verwechselt“. Eine Erkenntnis, die vielen Figuren in diesem Buch abgeht, allen voran dem Ich-Erzähler.

von SYLVIA KOKOT

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