Demütigung und Selbstaufgabe sind Menschenrechte – ein kurioses Plädoyer

Das Bekenntnis eines Masochisten am Theater Dortmund   Foto: Edi SzekelyMasochismus. In Das Bekenntnis eines Masochisten ist es nicht bloß eine sexuelle Vorliebe, sondern das Lebenskonzept von Herrn M. Auf seiner Suche nach ekstatischen Grenzerfahrungen treibt es ihn in immer tiefere Abgründe, bis er am Ende doch an der Spitze landet. Eine Tragödie des 21. Jahrhunderts. Man gratuliere dem Theater Dortmund für die Auswahl dieses brillanten Stückes von Roman Sikora, das großartig von Carlos Manuel inszeniert wurde und am letzten Samstag Premiere hatte.

von SILVANA MAMMONE Weiterlesen

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Glitzernde Einzelteile, aber kein Ganzes

Joseph Walsers Maschine von Goncalo M Tavares DVA VerlagGedankenreich und handlungsarm: Mit Joseph Walsers Maschine legt der portugiesische Autor-Philosoph Gonçalo Manuel Tavares ein weiteres dieser Bücher vor, die lieber parabelhaft-unlesbar bleiben als eine echte Geschichte zu erzählen. Wobei der oft tiefsinnige Unterbau und viele seiner Formulierungen ziemlich brillant und lesenswert sind.

von FABIAN MAY

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