„Filmmaking is the only career for a lazy man“

Aki Kaurismäki im Jahre 1990. © Gorup de Besanez

Aki Kaurismäki – Lieblingsregisseur sämtlicher Programmkinobesitzer dieser Welt – wird heute 65 Jahre alt. Der finnische Regisseur, der bekannt ist für seine sozialkritischen, staubtrocken-humorigen, dialogarmen und popmusikreichen Filme, gilt vielen als Beweis, dass eine extravagante Ausbildung an exklusiv-elitären Filmschulen alles andere als ein Garant für einen guten Filmschaffenden ist. Lakonisch, aber selten um ein politisches Statement verlegen, macht Kaurismäki die beste Werbung für die finnische Filmkunst und die schlechteste Werbung für sein Heimatland allgemein.

von CARO KAISER

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Was kann das Kino noch außer Biopics und Comic-Sequels?

Eddie Redmayne im Stephen Hawking Biopic Die Entdeckung der UnendlichkeitWenn man sich die diesjährigen Nominierungen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die nunmehr 87. Oscar-Verleihung in der Kategorie „Bester Film“ ansieht, wird man nur mit Mühe die nicht biografischen oder autobiografisch inspirierten Filme ausmachen können. Kann Hollywood nur noch Biopics und Comic-Sequels?

von NADINE HEMGESBERG

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Wanderporno

Der große Trip - Wild (2014)Spätestens seit Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling aus dem Jahr 2006 (Verfilmung mit Devid Striesow und Anette Frier, Kinostart noch nicht bekannt) sind spirituell-halbesoterische Selbstfindungstrips auch in Deutschland so richtig in Mode, und ein regelrechter Pilgerkult ist um diese einsame, wahre und naturverbundene Erfahrung entstanden. Wandert sich Reese Witherspoon nun ganz ungeschminkt und mit „Monster-Backpack“ in Jean-Marc Vallées Der große Trip – Wild zum zweiten Oscar? Bitte nicht!

von NADINE HEMGESBERG Weiterlesen