„Solange es Menschen gibt, wird es auch Kriege geben“

Petre M. Andreevski: Quecke. Cover: Guggolz

Welches mazedonische Buch haben Sie zuletzt gelesen? Zugegebenermaßen: Südosteuropäische Literatur ist in deutschen Buchhandlungen nicht die geläufigste. Gerade aus diesem Grund ist es wichtig, dass es Verlage wie Guggolz gibt, die unseren Blick über den gewohnten Tellerrand lenken. Der Roman Quecke von Petre M. Andreevski zeichnet ein authentisches Bild der mazedonischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts, auf das sich der Leser jedoch einlassen muss.

von ALINA WOLSKI Weiterlesen

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Auf der Suche nach Besserland

Alexandra Friedmann - Besserland   Cover: UllsteinAlexandra Friedmann trifft mit ihrem autobiografischen Roman Besserland auf eine hochaktuelle Thematik. Doch ihre biografische Odyssee durch Europa enttäuscht im Angesicht der aktuellen Flüchtlingsproblematik.

von ALINE PRIGGE Weiterlesen

Ein Roman wie eine furchtbar lange Kurzgeschichte

Cover_Olga Grjasnowa_Unschärfen einer Ehe_ HanserDie juristische Unschärfe einer Ehe führt den Leser tief ins Hinterland des Kaukasus und wohl möglich genauso tief in die „russische Seele“ – was auch immer das sein mag. Olga Grjasnowas zweiter Roman changiert zwischen Stereotypen, Vorurteilen, privaten Missverständnissen und Völkerunverständigung.

von ANNA-LENA THIEL Weiterlesen

Die Kunst, sich schlecht zu fühlen

Daniela Chmelik - Walizka   Cover: asphalt&andersDaniela Chmelik erzählt in Walizka von einer jungen Frau, die weiß, was es bedeutet, sich so richtig dreckig zu fühlen. So karg wie die Gefühle ihrer Protagonistin ist auch die Sprache ihres Debütromans.

Von ESRA CANPALAT

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