Auf einen literarischen Aufreger, 19. KW

450px-WP_Alfred_KerrGestatten Hemgesberg. Während an der einen Stelle über die Zukunft Europas aus Schriftstellerperspektive diskutiert wird, wird an anderer Stelle in der Vergangenheit gekramt, genauer: in der Dichterschublade eines Alfred Kerr. Um den Alfred-Kerr-Preis, der seit 1977 an LiteraturkritikerInnen und zum nunmehr 20. Mal an NachwuchsdarstellerInnen im Rahmen der Berliner Festspiele und des Theatertreffens vergeben wird, ist mit Hinblick auf Kerrs in den 1910ern geäußerten Kriegsschmähungen und rassistische Lyrik eine Diskussion entbrannt.

von NADINE HEMGESBERG

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Vom Suchen und Finden. Oder doch nicht?

„Ich wartete darauf, gefragt zu werden, ob mich irgendjemand brauchte. Und wenn das nicht geschah, setzte ich mich auf die Schaukel und schaukelte.“

Doch wo war der Zeitpunkt, an dem Mark Theunissen hätte aufhören und den Absprung schaffen sollen, um seinem Leben die „richtige Wende“ zu geben? Gibt es diesen Moment überhaupt? Und ist der Gedanke an diesen wichtig, bedenkt man, dass sich dieselbe Frage immer wiederholen würde, hätte man eben diesen Augenblick genutzt?

von KATHRIN LESNIEWSKI

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