„Über den Schatten einer Wolke, über das Lied eines Gedankens“

Vladimir Nabokov – Briefe an Véra Cover: Rowohlt

Liest man die Briefe eines Menschen, so erfährt man Grundlegendes über seine Persönlichkeit. Nabokovs Briefe an seine Frau sind Liebesbekundung, Reisebericht, und Zeitporträt in einem. Was sich als Konstante durch sein Leben zieht, ist die Liebe zu seiner Frau Véra. Ihr Verhältnis wird in den nun erstmals in deutscher Sprache veröffentlichten Briefen an Véra dokumentiert. Im unverkennbar brillanten Nabokov-Duktus eröffnen sie die Tür zu der vertrauten Atmosphäre einer über 50 Jahre währenden Beziehung.

von ALINA WOLSKI Weiterlesen

Advertisements

„Wer bin ich?“

Umberto Ecos Der Friedhof in Prag führt den Leser in das späte 19. Jahrhundert in Frankreich. Es ist eine Zeit des politischen Umbruchs, in welcher der Protagonist lebt. Der Hauptmann Simonini begibt sich auf die Suche nach seiner Identität, derer er sich nicht mehr sicher ist. Die Frage, ob seine Persönlichkeit gespalten ist, soll sich über die Rekonstruktion der vergangenen Jahre in einem Tagebuch klären, da Simonini zu allem Überfluss auch sein Gedächtnis verloren hat.

von SARAH PLATH

Weiterlesen