Die Redaktion empfiehlt…

Mit 2020 liegt ein äußerst bewegtes Jahr hinter uns. COVID-19 hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Auch für 2021 werden durch die Pandemie notwendig gewordene Einschränkungen unseren Alltag langfristig bestimmen. Zugleich gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer am Horizont mit den zugelassenen mRNA-Impfstoffen, sodass vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft eine Normalisierung unseres Lebens beginnen kann. Doch ist da ja noch der Lockdown, dessen Verlängerung immer wahrscheinlicher scheint. Um die Zeit zu Hause ein wenig vergnüglicher zu machen, hat sich unsere Redaktion deshalb einige Empfehlungen für diese aufregende Zeit einfallen lassen. Wir wünschen Euch einen angenehmen Start in das neue Jahr, beste Gesundheit und natürlich viel Vergnügen bei der Lektüre!

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Die Fähigkeit, zu träumen – eine georgische Hommage an die Fantasie

Naira Gelaschwili: Ich fahre nach Madrid, Cover: Verbrecher

Mit ihrer nun erstmals auf Deutsch übersetzten Novelle Ich fahre nach Madrid verdeutlicht Naira Gelaschwili durch einfache Mittel und zugleich auf eindrückliche Weise den Wert der Fantasie. Sie präsentiert ein sprachliches Gemälde, das zum Mitträumen einlädt.

von ALINA WOLSKI Weiterlesen

Entschlossen maritim: Mathias Jeschkes melancholisch-ironische Gedichte

Mathias Jeschke: Der Fisch ist mein Messer Quelle: edition AZURDer Fisch ist mein Messer heißt rätselhafterweise dieser Band, und der Titel ist Programm, nicht nur, weil er es schafft, gleichzeitig auf den biblischen Hebräerbrief (4,12) und Hans Benders berühmt gewordene Poetik-Anthologie Mein Gedicht ist mein Messer von 1961 anzuspielen, sondern auch, weil diese Gedichte das mehrmalige Um-die-Ecke-Denken bei Leser und Leserin unbedingt einfordern.

von STEPHANIE HEIMGARTNER

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