„Wir sind geboren, um frei zu sein“

"Freiheit in Krähwinkel" am Schauspielhaus Bochum Foto: Thomas Aurin

„Freiheit in Krähwinkel“ am Schauspielhaus Bochum Foto: Thomas Aurin

Ein kleines Örtchen namens Krähwinkel soll der Schauplatz einer Revolution werden. Die letzte „große“ Inszenierung des Schauspielhauses Bochums wird zu einem selbstreflektierenden und vielschichtigen Abend, bei dem zurückgeschaut wird: auf die vergangene Spielzeit und auf alle Spielzeiten zuvor. Doch gleichzeitig wird nicht nur in der Vergangenheit verweilt, sondern auch überspitzt, grotesk und mit ein wenig Wehmut in die Zukunft geschaut: auf die neue Spielzeit unter neuer Intendanz mit neuem Ensemble und auf das, was noch kommen wird.

von KEVIN WANCKEL Weiterlesen

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Neues von Gestern vom Tahrir-Platz

"Zawaya - Zeugnisse der Revolution" bei den Ruhrfestspielen Foto: Tamer Eissa

„Zawaya – Zeugnisse der Revolution“ bei den Ruhrfestspielen Foto: Tamer Eissa

Was bleibt, gut vier Jahre nach dem Aufstand auf dem Tahrir-Platz? Mit dieser Frage kündigten die Ruhrfestspiele Zawaya – Zeugnisse der Revolution an. Eine Antwort gab die Aufführung nicht. Wie auch? Was hier als Nachlese lief, war 2012 eine erste künstlerische Reaktion.

von FABIAN MAY Weiterlesen

„Die Zukunft ist heute, das Morgen ist jetzt“

"The Rest is Noise" am Schauspielhaus Bochum im Rahmen der Ruhrtriennale Foto: Christoph Sebastian

„The Rest is Noise“ am Schauspielhaus Bochum im Rahmen der Ruhrtriennale Foto: Christoph Sebastian

Die letzte Etappe der Lesereihe von Alex Rossʼ Buch The Rest is Noise im Rahmen der Ruhrtriennale führt uns ans Schauspielhaus Bochum. Das Konzept ist inzwischen bekannt: Seit November 2015 wird einmal im Monat der Verlauf des 20. Jahrhunderts anhand musikalischer Klassik-Strömungen durchleuchtet, untermalt und unterhaltsam erklärt. Auch die sechste Station gestaltet sich unter der Regie von Triennale-Intendant Johan Simons kurzweilig und führt das Publikum an Musik heran, die für ein Verdi-verwöhntes Ohr erstmal ungewohnt ist.

von ANNIKA MEYER Weiterlesen

Sex, Lügen und Revolution oder love, peace and understanding?

Laurie Penny: Unsagbare Dinge // Quelle: Nautilus

Patriarchat ist Schnee von gestern? Oder das Problem der Anderen? Feminismus bei uns bloß noch eine Frage von Quoten und Elternzeiten? Laurie Penny räumt in Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution mit verbreiteten Irrtümern auf und erinnert daran, dass Feminismus und solide Kapitalismuskritik einander brauchen.

von ALEXANDER THINIUS

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Ein Isländer in L.A.

Eine frühe Textsammlung des Nobelpreisträgers Halldór Laxness führt in die Abgründe eines Versuchs, die eigenen Landsleute über den Atlantik hinweg zu kultivieren – vor allem politisch.

von THOMAS KRUCZINSKI

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