Marcel, der Mensch

Thomas Anz: Marcel Reich-Ranicki. Sein Leben; Insel Taschenbuch

Am 2. Juni 2020 würde Marcel Reich-Ranicki seinen 100. Geburtstag feiern. In Erinnerung geblieben ist der bedeutendste deutsche Buchkritiker der Nachkriegszeit als „Literaturpapst“, für seine Verrisse war er berühmt-berüchtigt. Thomas Anz setzt mit seiner Biografie Marcel Reich-Ranicki. Sein Leben dem 2013 Verstorbenen ein lesenswertes Denkmal für sein Lebenswerk. Fakten und Anekdoten über Reich-Ranickis Leben, literarische Querverweise auf seine eigenen Werke und die Auseinandersetzung mit der Kritik am Kritiker zeigen ihn in seinen zahlreichen Facetten.

von THOMAS STÖCK Weiterlesen

In eigener Sache: Gegen die Krise anschreiben

Ruhig ist es um uns geworden – zu ruhig. Seit Gründung des Blogs literaturundfeuilleton haben sich viele Komparatistinnen und Komparatisten daran versucht, Bücher, Theateraufführungen, Filme, Musikerscheinungen und weitere kulturelle Ereignisse über den grünen Klee zu loben oder in der Luft zu zerreißen. Damit das auch in Zukunft so bleibt (oder wieder so wird), möchten wir uns ein Stück weit neu erfinden und uns doch nach bestem Wissen und Gewissen treu bleiben.

von der REDAKTION Weiterlesen

Auf einen literarischen Mettigel KW 44

Ein stacheliger Genuss: der Mettigel   Foto der_dennis flickr CC BY-NC-SA 2.0Gestatten: Hemgesberg. Ich lade Sie hier und heute auf den literarischen Mettigel der vergangenen Woche ein – das vermeintlich stacheligste Häppchen aus dem Literaturbetrieb. Setzen Sie sich, es ist genug geschehen in dieser Welt der Philosophenschaumschläger und linken Goethe-Leserinnen, damit wir ein wenig plaudern können: Frau Wagenknecht liest Safranskis Goethe, die FAZ lenkt ein, und ein indischer Porno-Comic sorgt für Diskussionen.

von NADINE HEMGESBERG

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Auf eine literarische Wurstkrokette KW 42

Liegen schwer im Magen: Brocken aus dem Literaturbetrieb und Wurstkroketten Quelle: User Kawu Wikimedia

Gestatten: Hemgesberg. Ich lade Sie hier und heute auf die literarische Wurstkrokette der vergangenen Woche ein – geteilt in kleine, fettige Häppchen aus dem Literaturbetrieb. Setzen Sie sich, in der Katerwoche nach der Messe ist genug geschehen in dieser Welt der LiteratInnen und „Ich habe da noch etwas in der untersten Schublade, ja, die mit den Spinnweben, aber das können wir jetzt mal raushauen, die Leute kaufen ja eh jeden Schund“-AutorInnen, damit wir ein wenig plaudern können: eine Neuseeländerin im Höhenflug, Authentizitätsplaudereien, Liebe und Sex, Paul Auster und das Leistungsschutzrecht.

von NADINE HEMGESBERG

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