Schlaflose Nächte in einem abgründigen Labyrinth

"2666" am Schauspiel Köln Foto: Simon Gosselin

„2666“ am Schauspiel Köln Foto: Simon Gosselin

Die Theateradaption 2666 von Julien Gosselin nach dem Roman des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño ist ein bildgewaltiger Krimi, der eigentlich gar kein Krimi ist. Doch scheint die über achtstündige Inszenierung nichtsdestotrotz eine unendliche Suche, nicht nur der Figuren, sondern ebenso des Schriftstellers, Darstellers und Regisseurs zu sein, in deren Bann der Zuschauer von der ersten Sekunde gezogen wird. Das Schauspiel Köln beherbergte Gosselins Compagnie Si vous pouviez lécher mon cœur und zeigte das viersprachige Gastspiel (französisch, englisch, spanisch, deutsch) als einziges Theater in Deutschland. Dem Stück gebührend, wurde im Spielplan daraus nichts Geringeres als ein „Oster-Event“ inklusive kulinarisch-festlicher Grundversorgung.

von SILVANA MAMMONE Weiterlesen

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Auf einen literarischen Windbeutel KW 4

Windbeutel   Foto: flickr Userin Astrid Kopp CC BY-NC-SA 2.0Gestatten: Hemgesberg. Ich lade Sie hier und heute auf ein aufgeblasenes Häppchen, oder – wie man so schön im Nachbarland Österreich sagt – Brandteigkrapferl der vergangenen Woche ein. Setzen Sie sich, es ist genug geschehen in dieser Welt der fanatischen Fanboys und Fangirls, damit wir ein wenig plaudern können: Die Arno-Schmidt-Mania zum 100.

von NADINE HEMGESBERG

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