Am Ende darf gelacht werden

Foto: Johannes PuchLesetag drei beim Bachmann-Preis in Klagenfurt. Nach dem Schweizer Block am Freitag beschert uns das Los nun zwei heitere Texte von Katharina Gericke und Tex Rubinowitz. Am Ende des Bewerbs steht ein fast einhelliger Verriss von Georg Petz’ überladenem Metaphernmix Millefleurs. Ein klarer Favorit zeichnet sich noch nicht ab.

von LINA BRÜNIG und FABIAN MAY

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Nerz-KZ und Schreibabyambulanz

Bachmannpreis mit postapokalyptischer StudiodekorationIn Klagenfurt haben die 38. Tage der deutschsprachigen Literatur begonnen. Nachdem der Ingeborg-Bachmann-Preis im vergangenen Jahr durch den Hauptveranstalter ORF in seiner Existenz infrage gestellt wurde, ist die Finanzierung nun durch das Land Kärnten gesichert. Die am heutigen Donnerstag gelesenen Texte boten einen eher düsteren Einstieg in den sommerlichen Betriebsausflug der österreichisch-deutsch-schweizer Literaturszene.

von LINA BRÜNIG und FABIAN MAY

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Einer schrieb über das Kuckucksnest

Meyerhoff CoverAls Sohn des Direktors inmitten einer Psychiatrie aufwachsen – das ist nur oberflächlich das Thema von Joachim Meyerhoffs Roman Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. Tatsächlich geht es um das Einbrechen des Todes in eine nur scheinbar heile Kinderwelt und das Ordnen der Vergangenheit durch die orientierende Kraft des Erzählens. Ein Buch, dessen enorm erheiternder Anfang ebenso gelungen ist wie sein nachdenkliches Ende.

Von LINA BRÜNIG

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