Literatur und Feuilleton Podcast – Folge 003: Zukunftsromane um 1900

Zurück in die Zukunft? Genau diesen Schritt wagen wir in unserer heutigen Podcastfolge. Foto 1934 von Stellar Publishing.

Fiktionale Literatur beschäftigt sich grundsätzlich mit möglichen Welten. Zu diesen möglichen Welten zählen Vorstellungen davon, was uns in Zukunft erwarten könnte. Wie leben wir in 100 Jahren? Welche Technologien existieren dann? Hat sich die Welt zum Guten gewandelt oder droht gar der gesamten Menschheit der Untergang? So häufig, wie man in der Literatur den Blick zurück richtet, so oft schauen Literatinnen und Literaten auch nach vorn. In unserer heutigen Folge möchten wir über einen kleinen Ausschnitt der Literaturgeschichte sprechen, in dem Autorinnen und Autoren genau das getan haben: den Blick auf die Zukunft gerichtet.

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Die verborgene Geschichte des Abendlands

Hubert Dreyfus - Alles, was leuchtet   Cover: Ullstein„Die Götter rufen noch immer, aber wir haben aufgehört, ihnen zu lauschen“, verkünden die amerikanischen Philosophen Hubert Dreyfus und Sean Dorrance Kelly programmatisch in ihrem Gemeinschaftswerk Alles, was leuchtet. In ihrer Darstellung der verborgenen Geschichte des Abendlands erscheint große Literatur als der Versuch, das Heilige ins 21. Jahrhundert hinüberzuretten.

von BERNHARD STRICKER

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Eine athermische Erfahrung

Saccomanno_Der Angestellte Cover KiWiVon der Hölle, nicht aus sich herauszukommen, erzählt der in Argentinien berühmte Guillermo Saccomanno (*1948) in seinem Roman Der Angestellte. Doch den großspurigen Ankündigungen von KiWi wird er nicht gerecht. Dafür sorgen mit vereinten Kräften seine entfremdete Sprache und die Nullsummenhandlung.

von FABIAN MAY

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