Wenn die Paranoia um sich greift

Arthur Millers "Hexenjagd" am Schauspiel Düsseldorf Foto: Sebastian Hoppe

Arthur Millers „Hexenjagd“ am Schauspiel Düsseldorf Foto: Sebastian Hoppe

Das Düsseldorfer Schauspielhaus bringt Arthur Millers Hexenjagd auf die Bühne. In der Regie des Russen Evgeny Titov entwickelt das Stück mitunter einen düsteren Sog, verblasst aber insgesamt wegen seiner etwas ideenlosen Imitation konventioneller cineastischer Effekte. 14 leidenschaftliche Schauspieler berühren das Publikum ungeachtet ihrer schablonenhaften Rollentypen.

von HELGE KREISKÖTHER Weiterlesen

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Der letzte Sommer

Urs Faes_Sommer in Brandenburg   Cover SurhrkampSommer in Brandenburg – was sich für heutige Ohren so idyllisch anhört wie eine Fahrt durch die Bronx, ist im Jahre 1938 tatsächlich die Bastion eines trügerischen Friedens. Urs Faes erzählt in seinem neuen Roman von einer Liebe, die angesichts der Tristesse ringsherum nur Augen füreinander hat.

von KARIN BÜRGENER Weiterlesen

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Gedenktafel Else Lasker-Schülers in Berlin Quelle: User OTFW WikimediaMit einer schauerlichen Geschichte, vorgetragen an einem Weihnachtsabend, beginnt die 1932 im Rowohlt Verlag erschienene Erzählung Arthur Aronymus von Else Lasker-Schüler. Hierin erzählt sie nicht nur von der Verfolgung und Diskriminierung der Juden, sondern auch von der Möglichkeit der Versöhnung.

von ESRA CANPALAT

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Eine Anleitung zum Widerstand: Anna Seghers gefährliche Gefährten

Anna Seghers    Quelle: Bundesarchiv, Bild 183F01140204003  Hochneder, Christa  CC BY SANoch bevor ihre Werke bei der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 dem Feuer und der nationalsozialistischen „Aktion wider den undeutschen Geist“ zum Opfer fielen, flüchtete die Schriftstellerin Anna Seghers (1900 – 1983) kurz nach der Machtergreifung Hitlers und nach einer Verhaftung durch die Gestapo aus ihrer deutschen Heimat.

von PIA ALEITHE

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