Die Tragik des verfluchten Clowns

Verdis "Rigoletto" im Essener Aalto-Theater Foto: Matthias Jung

Verdis „Rigoletto“ im Essener Aalto-Theater Foto: Matthias Jung

Der Horror-Clown hat nicht nur einen Weg aus den USA nach Europa, sondern auch ins Ruhrgebiet gefunden: Mit Verdis Rigoletto sind auf der Bühne des Essener Aalto-Theaters eine Menge maskierter Fratzen zu sehen und verzerren das Bild des einst harmlosen Spaßmachers. Regisseur Frank Hilbrich zeigt eine größtenteils gelungene Kombination aus der Tragik einer ‚self-fulfilling prophecy‘, Horrormotiven sowie klugen Metaebenen – und eine Menge Luftballons.

von ANNIKA MEYER Weiterlesen

Wenig Neues im Westen

In Jean Echenoz’ Roman 14 wird aus der Perspektive zweier Männern und einer Frau kurz die Geschichte vom Ersten Weltkrieg erzählt – mehr scheint auch nicht nötig, denn eigentlich ist alles „schon tausendfach beschrieben worden“. Übrig bleiben Erinnerungssplitter an das Grauen, die Langeweile, die Liebe – und einige Anekdoten.

von JUDITH SCHÖNHOFF Weiterlesen