Vor dem Sterben kommt alles anders

"Ein großer Aufbruch" am Schauspiel Essen Foto: Matthias Jung

„Ein großer Aufbruch“ am Schauspiel Essen Foto: Matthias Jung

Nach einem cineastischen Frankenstein und einem etwas überfordernden Parsifal bringt der Zürcher Regisseur Gustav Rueb sein drittes Stück am Schauspiel Essen auf die Bühne: Ein großer Aufbruch nach dem gleichnamigen Fernsehfilm von Magnus Vattrodt. Dieser Theaterabend gerät zu einer emotionalen Auseinandersetzung mit den Themen Sterben und Sterbehilfe – aber vor allem zu einem klischeefreien Plädoyer für geklärte zwischenmenschliche Verhältnisse.

von HELGE KREISKÖTHER Weiterlesen

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50 Shades of White

Yasmina Rezas "Kunst" am Schauspiel Essen Foto: Diana Küster

Yasmina Rezas „Kunst“ am Schauspiel Essen Foto: Diana Küster

Ein vibrierendes Kunstwerk, Scheiße oder irgendwas dazwischen? Drei Männer streiten sich über ein Bild, dabei geht es doch um so viel mehr. Regisseurin Anne Spaeter bringt Yasmina Rezas Kunst auf die Bühne des Grillo-Theaters Essen und zeigt eine fein abgestimmte Komödie, bei der zur Erheiterung des Zuschauers fast jedes Wort pointiert auf die Goldwaage gelegt wird.

von ANNIKA MEYER Weiterlesen

Frankenstein trifft Eliza Doolittle

Spielzeitpräsentation 2015/16 am Schauspiel EssenEs erwarten uns zwar noch einige Premieren, bevor die Theater Nordrhein-Westfalens in die Sommerpause gehen, doch die neue Spielzeit will schon vorbereitet und präsentiert sein. Das Schauspiel Essen stellte nun sein Programm für die Spielzeit 2015/16 vor, das unter dem Motto Werte zählen die Frage aufwirft, welche Moralvorstellungen und Ideale im Leben wichtig sind. Ein Einblick.

von ANNIKA MEYER Weiterlesen

„Langeweile ist das Unglück der Glücklichen“

Yasmina Reza – Glücklich die Glücklichen Quelle: Hanser VerlagYasmina Rezas Erzählung zeigt die Momentaufnahme eines Mikrokosmos der Besserverdiener, Sorglosen und Wohlstandgeschädigten. Hinter gut situierten Fassaden verbergen sich Einsamkeit, Bindungslosigkeit und Langeweile – wie Glücklich die Glücklichen tatsächlich sind, ist äußerst relativ.

von KARIN BÜRGENER

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