Literatur und Feuilleton Podcast – Folge 006: Kulinarische Literatur

Mit vollem Magen liest es sich besser: In unserer heutigen Folge tätigen wir kulinarische Leseexpeditionen.

In der Literatur wie in der Realität verbindet die Menschen wohl nichts mehr als das gemeinsame Essen. Deshalb widmen wir uns dem gemeinsamen Speisen in der Literatur in einer extralangen Folge von literaturundfeuilleton. Dabei stellen wir uns Fragen wie: Wie schmecken Gerichte aus beliebten Fantasyromanen? Welche Rolle spielt Nahrung in verschiedenen Romanen? Und: Sind Kochbücher Literatur?

Weiterlesen

Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 000: Pilot

In dieser Folge möchten wir euch unser neues Projekt vorstellen: unseren eigenen Podcast! Schon seit längerem ist dieser Podcast nun in der Mache. Jeden Monat am vierten Mittwoch möchten wir euch ein Thema präsentieren, zu dem wir dann einige ausgewählte Texte besprechen möchten. Für unsere erste Folge, das können wir an dieser Stelle schon verraten, beschäftigen wir uns mit dem Mythos Medea.

Weiterlesen

Mit der lesBar im römischen Exil

Ein neuer Tourismus, ein überfülltes Land, ein Ausgestoßener, eine kaputte Stadt mit alten Häuschen, ein unflexibles Sternerestaurant, ein Hauch von Heimat, ein bemühter Kellner, ein orangefarbenes Manna und eine gehörige Portion Ironie. Begleiten Sie mich in die Exil-lesBar und freuen Sie sich über ein Stück Deutschland in der Fremde!

von NICK PULINA

Weiterlesen

Stoner und das Stück vom Glück

John Williams: Stoner; Cover: dtv

Missouri, erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Ein junger Farmer verliebt sich in die englische Literatur. Anstatt in der Landwirtschaft sieht William Stoner sein Leben an der Universität. John Williams erzählt in seinem Roman Stoner – erstmals 1965 erschienen – über eine Suche nach Glück, den Sinn des Lebens und die Frage, was man aus dem erschafft, was das Leben einem zuteilt.

Von VIKTORIA GORETZKI

Weiterlesen

In der lesBar mit Dorothy Parker und Reichsrat von Buhl

Dorothy Parker: „New Yorker Geschichten“, Zürich/Berlin 2017.

Eine bibliophile Angst, ein Sportschuhproblem, eine Cremesuppe, ein reifer Riesling, eine bitterböse New Yorkerin, eine Orgie in der Buchhandlung, ein mysteriöser Verlust von Zeit und ein fehlgeschlagenes Multitasking. Lernen Sie in der lesBar aus meinen Fehlern!

von NICK PULINA

Weiterlesen

Die Variation der Liebe und das Paradox des Todes

Gabriele von Arnim: Das Leben ist ein vorübergehender Zustand; Cover: Rowohlt

In Gabriele von Arnims Das Leben ist ein vorübergehender Zustand darf man die Autorin ein kurzes Stück durch die zehn Jahre begleiten, die sie ihren Mann nach zwei schweren Schlaganfällen pflegt und liebt. Es ist ein trauriger, leiser, mutiger und poetischer Weg mit einer exorbitanten Intensität in der Sprache, den man mit der Autorin geht.

von LISA THEISSEN

Weiterlesen

Kolumne: In der lesBar mit Brecht, Bruinier und Laura Weber

Eine lyrische Vorstellung, eine antilyrische These, ein weltbewegendes Gedicht, eine poetische Überführung und Ihre Reservierung in einem Etablissement, in dem die Grenzen der Gattungen überschritten werden: Willkommen in der lesBar, liebe Kolumnauten!

von NICK PULINA

Weiterlesen

In eigener Sache: Gegen die Krise anschreiben

Ruhig ist es um uns geworden – zu ruhig. Seit Gründung des Blogs literaturundfeuilleton haben sich viele Komparatistinnen und Komparatisten daran versucht, Bücher, Theateraufführungen, Filme, Musikerscheinungen und weitere kulturelle Ereignisse über den grünen Klee zu loben oder in der Luft zu zerreißen. Damit das auch in Zukunft so bleibt (oder wieder so wird), möchten wir uns ein Stück weit neu erfinden und uns doch nach bestem Wissen und Gewissen treu bleiben.

von der REDAKTION Weiterlesen

Bücher hamstern statt Klopapier – Teil II: Freiwillige Isolation

In der Corona-Krise wird dazu geraten, soziale Kontakte möglichst gering zu halten. Im zweiten Teil unserer Bücherempfehlung in diesen herausfordernden Zeiten möchten wir Ihnen einige Bücher ans Herz legen, in denen die Protagonisten sich gewissermaßen in einer ähnlichen Situation wiederfinden und sich auch eine freiwillige Quarantäne auferlegen.

von ALINA WOLSKI

Weiterlesen

Schwanengesang eines Mittvierzigers

Michel Houellebecq: Serotonin Cover: DuMont

Michel Houellebecq: Serotonin Cover: DuMont

Vier Jahre nach seinem viel diskutierten, längst für die Bühne und das Fernsehen adaptierten Bestseller Unterwerfung legt der Skandalautor Michel Houellebecq seinen neuen, unerwartet intimen Roman vor: Serotonin. Viel ist im Feuilleton auch über diesen bereits gesagt und geschrieben, sein Autor als genialer „Seismograph“ und „Visionär“ bejubelt worden. Dabei offenbart Serotonin unübersehbare literarische Schwächen, Einfallslosigkeit – und mitunter geistige Blutleere.

von HELGE KREISKÖTHER Weiterlesen