Die Blätter verfärben sich, der Wind frischt auf und der Abend wird immer dunkler. Die perfekte Zeit, sich eine Kerze anzuzünden, Tee zu trinken und ein Buch zu lesen. Auch Halloween kommt näher und dazu passend stellen wir euch Bücher vor, die wunderbar im Herbst gelesen werden können und eine schöne, etwas schaurige Stimmung mit sich bringen. Vielleicht bereiten sie dem ein oder anderen auch Gänsehaut? Auf jeden Fall sind unsere Empfehlungen optimal, um es sich gemütlich zu machen und die Spooky Season so richtig zu genießen.
Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 051: Frankfurter Buchmesse
Zum 78. Mal fand 2026 die Frankfurter Buchmesse statt und lud mit dem Gastland Tschechien unter dem Motto „Ein Land an der Küste“ wahrhaftig dazu ein, ins große Meer der Literatur einzutauchen sowie neue Ufer und Horizonte der Buchwelt zu entdecken. Einen kleinen Einblick in die literarische Vielfalt soll diese Podcastfolge bieten, denn wir waren vor Ort dabei. Seid gespannt auf einen persönlichen Erfahrungsbericht, exklusive Eindrücke live von der Buchmesse sowie interessante Interviews mit den Ausstellenden und erfahrt dabei, was die Frankfurter Buchmesse so besonders macht, welche Leseempfehlungen die Aussteller uns mit auf den Weg gegeben haben und welcher Stand besonders an das Motto „Ein Land an der Küste“ erinnert hat.
Autorenporträt – Ken Mogi
Kenichirō Mogi ist Wissenschaftler und Autor. Am 20. Oktober feiern wir seinen 64. Geburtstag. Mit seinem Einblick in das menschliche Denken und seinen Wurzeln in der japanischen Kultur, ermöglicht er uns einen Zugang zu anderen Lebensvorstellungen. Er befasst sich seit Jahren mit dem Bewusstsein und der Philosophie des menschlichen Geistes.
von MARIE REURIK
Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 050: Nostalgie
Könnt ihr euch noch an das Buch erinnern, das eure Leidenschaft für das Lesen geweckt hat? In der heutigen Podcastfolge schwelgen wir zusammen in Nostalgie. Wir sprechen über das Buch, das uns langfristig von diesem Hobby überzeugt und den Grundstein für unseren Weg in die Literatur gelegt hat.
Pflichtlektüre – Die Redaktion empfiehlt…
Ein neues Semester steht vor der Tür und damit – zumindest in der Literaturwissenschaft – eine lange Leseliste. Teilweise steht die Auswahl schon vor der ersten Sitzung, und man weiß, worauf man sich einlässt, manchmal wird aber auch erst dann gemeinsam ein Lektüreplan erstellt. Neben Theorietexten darf Primärliteratur natürlich nicht fehlen. Vielleicht sind einige Werke bereits bekannte Klassiker, die man möglicherweise schon zuhause im Regal stehen oder gelesen hat, häufig kann man durch ein Seminar aber auch neue Literatur entdecken. Manchmal muss man sich durch einen Stapel Bücher quälen, manchmal entdeckt man aber auch neue Lieblinge.
Und genau darum soll es heute gehen. Die Redaktion stellt vor, welche Pflichtlektüren im Gedächtnis geblieben sind, welche man vielleicht vorher nie aufgeschlagen hätte, oder einfach komplett untergegangen sind.
Wer ist Marceau Miller?
Das letzte Buch von Marceau Miller ist gleichzeitig das erste, welches der Autor als Marceau Miller veröffentlicht hat. Romanfigur und Autor tragen denselben Namen, der Titel ist der gleiche wie der eines Manuskripts im Roman. Die Leseerfahrung ist genauso mysteriös wie der Hintergrund des echten Werkes.
von LENA MELZER
Aller Anfang ist schwer (8): We have always lived in the castle
Was macht einen guten Romananfang aus: Eine spannende Kapitelüberschrift? Ein Prolog? Der erste Satz? Zu allem davon kann man wahrscheinlich ‚Ja‘ sagen. Es gibt viele Elemente, die den ersten Leseeindruck beeinflussen. Das kann mitunter schon das Layout oder die Widmung sein. Aber der erste Satz leistet dann doch etwas mehr als alles andere. Er gibt einen ersten Eindruck davon, was einen erwartet, sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Mit einem richtig guten ersten Satz kann ein Buch bereits vor der Veröffentlichung Begeisterung entfachen.
von DARIA LEHMANN
Die ewige Wiederkehr
Amélie Nothomb führt uns in Die unmögliche Rückkehr durch Japan und lässt uns an ihren Erinnerungen teilhaben, während sie das Land der aufgehenden Sonne mit neuen Augen wieder für sich entdeckt. Die Reise nach Japan lässt Nothomb in Nostalgie schwelgen. Die Besuche zu den Tempeln und das Spazieren in ihrer alten Heimat erfüllen sie mit einer Melancholie, die diese Führung durch das Land zu einer ganz besonderen macht.
von SELIN DEMIR
(Phantastische) Literatur, die sich wie Urlaub anfühlt – Die Redaktion empfiehlt…
Der August bringt nicht nur Hitze, sondern auch Urlaubsstimmung mit sich. Aber wir können natürlich nicht alle den ganzen August lang unterwegs sein. Viele müssen weiterhin arbeiten, oft fängt auch die Schule schon wieder an und als Student/in hat man noch die ein oder andere Hausarbeit, an der man sitzt. Kurzum, Reisen ist nicht immer möglich.
Und genau da kommen die Bücher aus diesem Empfehlungsbeitrag zu Hilfe, denn sie bieten eine Auszeit vom Alltag und fühlen sich an, als wäre man nicht in seinen gewohnten vier Wänden. Das Beste daran: Bücher kann man ganz einfach mitnehmen. Es ist also möglich, mal eben in der Mittagspause dreißig Minuten Urlaub zu machen und danach ganz entspannt die Arbeit wieder aufzunehmen. Die heutigen Lektüren entführen euch zu anderen Orten und zu unbekannten Welten und lassen euch den Alltag für eine Weile vergessen. Der Urlaub zum Mitnehmen quasi.
Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 049: Wassermotivik

Gulf of Thailand –
Foto von Tom Winckels auf Unsplash
Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, inwieweit euch das Wasser sprachlich, aber auch als Motiv in Literatur, Musik und Film entgegenkommt? Heute wollen wir euch die Spannweite an Möglichkeiten vorlegen und aufzeigen, wie Autor*innen das Wasser in all seinen Facetten und mit seinen Bewohner*innen nutzen. Wir haben uns mit Sprichwörtern, Musik, Jugendliteratur und Romanen beschäftigt, die Wasser als zentralen Gegenstand nutzen oder dieses als Spannungsfeld einbauen, um mystische Handlungsstränge zu vermitteln.








