Aller Anfang ist schwer (8): We have always lived in the castle

Shirley Jackson: We Have Always Lived in the Castle, Cover: Penguin Books UK

Was macht einen guten Romananfang aus: Eine spannende Kapitelüberschrift? Ein Prolog? Der erste Satz? Zu allem davon kann man wahrscheinlich ‚ja‘ sagen. Es gibt viele Elemente, die den ersten Leseeindruck beeinflussen. Das kann mitunter schon das Layout oder die Widmung sein. Aber der erste Satz leistet dann doch etwas mehr als alles andere. Er gibt einen ersten Eindruck davon, was einen erwartet, sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Mit einem richtig guten ersten Satz kann ein Buch bereits vor der Veröffentlichung Begeisterung entfachen.

von DARIA LEHMANN

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Die ewige Wiederkehr

Amélie Nothomb: Die unmögliche Rückkehr. Cover: Diogenes.

Amélie Nothomb führt uns in Die unmögliche Rückkehr durch Japan und lässt uns an ihren Erinnerungen teilhaben, während sie das Land der aufgehenden Sonne mit neuen Augen wieder für sich entdeckt. Die Reise nach Japan lässt Nothomb in Nostalgie schwelgen. Die Besuche zu den Tempeln und das Spazieren in ihrer alten Heimat erfüllen sie mit einer Melancholie, die diese Führung durch das Land zu einer ganz besonderen macht.

von SELIN DEMIR

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(Phantastische) Literatur, die sich wie Urlaub anfühlt – Die Redaktion empfiehlt…

Der August bringt nicht nur Hitze, sondern auch Urlaubsstimmung mit sich. Aber wir können natürlich nicht alle den ganzen August lang unterwegs sein. Viele müssen weiterhin arbeiten, oft fängt auch die Schule schon wieder an und als Student/in hat man noch die ein oder andere Hausarbeit, an der man sitzt. Kurzum, Reisen ist nicht immer möglich.

Und genau da kommen die Bücher aus diesem Empfehlungsbeitrag zu Hilfe, denn sie bieten eine Auszeit vom Alltag und fühlen sich an, als wäre man nicht in seinen gewohnten vier Wänden. Das Beste daran: Bücher kann man ganz einfach mitnehmen. Es ist also möglich, mal eben in der Mittagspause dreißig Minuten Urlaub zu machen und danach ganz entspannt die Arbeit wieder aufzunehmen. Die heutigen Lektüren entführen euch zu anderen Orten und zu unbekannten Welten und lassen euch den Alltag für eine Weile vergessen. Der Urlaub zum Mitnehmen quasi.

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 049: Wassermotivik


Gulf of Thailand –
Foto von Tom Winckels auf Unsplash

Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, inwieweit euch das Wasser sprachlich, aber auch als Motiv in Literatur, Musik und Film entgegenkommt? Heute wollen wir euch die Spannweite an Möglichkeiten vorlegen und aufzeigen, wie Autor*innen das Wasser in all seinen Facetten und mit seinen Bewohner*innen nutzen. Wir haben uns mit Sprichwörtern, Musik, Jugendliteratur und Romanen beschäftigt, die Wasser als zentralen Gegenstand nutzen oder dieses als Spannungsfeld einbauen, um mystische Handlungsstränge zu vermitteln.

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„Es ist etwas Irrationales an der Schönheit, wenn sie einen so unversehens anspringt.“

Lily King: Writers & Lovers, Cover: dtv

Die eigenen Träume erscheinen oft so weit weg und so unerreichbar. Writers & Lovers erzählt von einer jungen Frau, die mit aller Verzweiflung versucht, ihrem Traum hinterherzurennen, obwohl das Leben ihr viele Steine in den Weg legt. Lily King erinnert in ihrem Roman daran, dass Träume nicht einfach weggeworfen werden sollten, egal wie versperrt der Weg dorthin auch erscheinen mag. 

von JETTE ANNA HEYER 

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Ein Abstieg in den Wahnsinn

Mona Awad, simonandschuster.com.au

Ihr neuester Roman We Love You, Bunny dominierte Wochen nach Erstveröffentlichungsdatum im September sämtliche Bestsellerlisten. Zwei ihrer Romane sind im Begriff, verfilmt zu werden. Margaret Atwood bezeichnete sie als ihre literarische Erbin: Mona Awad zieht mit ihren Gothic-inspirierten Erzählungen momentan alle in ihren Bann. Zeit, sich die kanadische Autorin mal näher anzusehen.

von HELENA KOPPE

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Wie angelt man sich eine beste Freundin?

Asako Yuzuki: Tokyo Girls Club. Cover: Blumenbar

Nach Butter kam dieses Jahr mit Tokyo Girls Club Asako Yuzukis zweiter ins Deutsche übersetzter Roman heraus – und dass, obwohl Tokyo Girls Club auf dem japanischen Markt bereits zwei Jahre vor Butter erschien. Geschuldet ist die internationale Veröffentlichung dem Fakt, dass Butter zum Bestseller und BookTok-Liebling avancierte. Wie in ihrem Welterfolg hält Yuzuki nun auch in Tokyo Girls Club der japanischen Gesellschaft den Spiegel vor: Schönheitsideale, Konkurrenzdenken und allen voran das Thema soziale Isolation unter Frauen werden auf überspitzte Weise von ihr karikiert.

von VICTORIA ZUBER

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Unsere Lieblingsklassiker – Die Redaktion empfiehlt…

„Klassiker sind etwas für die breite Masse“, erklärte mein ehemaliger Deutschlehrer vor seinem kleinen Deutsch-Leistungskurs, „etwas, das jedem gefallen könnte.“
Man findet den Begriff „Klassik“ auf etlichen Produkten: Im Supermarkt auf der Kaffeeverpackung, auf Musik-CDs mit Stücken von Bach und Mozart oder eben auch in der Literatur.

Literaturklassiker sind aber nicht nur alte Bücher und der Begriff beschreibt mehr als nur ein Genre. Klassiker sind zeitlos, prägend und originell. Sie sprechen viele Menschen an und behandeln Themen, die oft allgemeingültig sind und lange weitererzählt werden. Die Liebe, die Identität und soziale Konflikte, sind oft zentrale Themen eines Klassikers.

In diesem Beitrag stellt unsere Redaktion ihre Lieblingsklassiker vor. Die Geschichten reichen von Menschen, die sich in Käfer verwandeln, bis zu Vater und Sohn, die ihr Geschick mit einem Apfel und einem Bogen unter Beweis stellen müssen. Etwas, das jedem gefallen könnte!

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 048: Schundliteratur

Michael Newton: A shelf with many books on it

Der Begriff Schundliteratur ist automatisch polarisierend. Schund ist unvermeidlich negativ konnotiert, doch was hat es damit in der Literatur auf sich? Welche Art von Literatur wird als Schund bezeichnet und warum? Was haben die Satanic Panic und Fanfiction damit zu tun? Ist die Abwertung gerechtfertigt oder sollte es andere Bezeichnungen geben? Wir werfen einen Blick auf verschiedene Medien die als Schund bezeichnet wurden und werden, wollen aber davon absehen die Negativität zu reproduzieren.

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Die perfekte Hausfrau

Ira Levins: The Stepford Wives, Cover: Little Brown Books.

Was wäre, wenn es Feminismus und Emanzipation nicht geben würde? Wie würde das Leben dann aussehen und wie würden sich Frauen verhalten? Ira Levins Roman The Stepford Wives (1972) thematisiert unter anderem diese Vorstellung. Ist es wirklich die Schuld der Frauen, dass sie sich nicht gegen das patriarchale Denken ihrer Männer wehren?

von DARIA LEHMANN

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