Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 049: Wassermotivik


Gulf of Thailand –
Foto von Tom Winckels auf Unsplash

Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, inwieweit euch das Wasser sprachlich, aber auch als Motiv in Literatur, Musik und Film entgegenkommt? Heute wollen wir euch die Spannweite an Möglichkeiten vorlegen und aufzeigen, wie Autor*innen das Wasser in all seinen Facetten und mit seinen Bewohner*innen nutzen. Wir haben uns mit Sprichwörtern, Musik, Jugendliteratur und Romanen beschäftigt, die Wasser als zentralen Gegenstand nutzen oder dieses als Spannungsfeld einbauen, um mystische Handlungsstränge zu vermitteln.

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„Es ist etwas Irrationales an der Schönheit, wenn sie einen so unversehens anspringt.“

Lily King: Writers & Lovers, Cover: dtv

Die eigenen Träume erscheinen oft so weit weg und so unerreichbar. Writers & Lovers erzählt von einer jungen Frau, die mit aller Verzweiflung versucht, ihrem Traum hinterherzurennen, obwohl das Leben ihr viele Steine in den Weg legt. Lily King erinnert in ihrem Roman daran, dass Träume nicht einfach weggeworfen werden sollten, egal wie versperrt der Weg dorthin auch erscheinen mag. 

von JETTE ANNA HEYER 

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Ein Abstieg in den Wahnsinn

Mona Awad, simonandschuster.com.au

Ihr neuester Roman We Love You, Bunny dominierte Wochen nach Erstveröffentlichungsdatum im September sämtliche Bestsellerlisten. Zwei ihrer Romane sind im Begriff, verfilmt zu werden. Margaret Atwood bezeichnete sie als ihre literarische Erbin: Mona Awad zieht mit ihren Gothic-inspirierten Erzählungen momentan alle in ihren Bann. Zeit, sich die kanadische Autorin mal näher anzusehen.

von HELENA KOPPE

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Wie angelt man sich eine beste Freundin?

Asako Yuzuki: Tokyo Girls Club. Cover: Blumenbar

Nach Butter kam dieses Jahr mit Tokyo Girls Club Asako Yuzukis zweiter ins Deutsche übersetzter Roman heraus – und dass, obwohl Tokyo Girls Club auf dem japanischen Markt bereits zwei Jahre vor Butter erschien. Geschuldet ist die internationale Veröffentlichung dem Fakt, dass Butter zum Bestseller und BookTok-Liebling avancierte. Wie in ihrem Welterfolg hält Yuzuki nun auch in Tokyo Girls Club der japanischen Gesellschaft den Spiegel vor: Schönheitsideale, Konkurrenzdenken und allen voran das Thema soziale Isolation unter Frauen werden auf überspitzte Weise von ihr karikiert.

von VICTORIA ZUBER

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Unsere Lieblingsklassiker – Die Redaktion empfiehlt…

„Klassiker sind etwas für die breite Masse“, erklärte mein ehemaliger Deutschlehrer vor seinem kleinen Deutsch-Leistungskurs, „etwas, das jedem gefallen könnte.“
Man findet den Begriff „Klassik“ auf etlichen Produkten: Im Supermarkt auf der Kaffeeverpackung, auf Musik-CDs mit Stücken von Bach und Mozart oder eben auch in der Literatur.

Literaturklassiker sind aber nicht nur alte Bücher und der Begriff beschreibt mehr als nur ein Genre. Klassiker sind zeitlos, prägend und originell. Sie sprechen viele Menschen an und behandeln Themen, die oft allgemeingültig sind und lange weitererzählt werden. Die Liebe, die Identität und soziale Konflikte, sind oft zentrale Themen eines Klassikers.

In diesem Beitrag stellt unsere Redaktion ihre Lieblingsklassiker vor. Die Geschichten reichen von Menschen, die sich in Käfer verwandeln, bis zu Vater und Sohn, die ihr Geschick mit einem Apfel und einem Bogen unter Beweis stellen müssen. Etwas, das jedem gefallen könnte!

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Podcast Literatur und Feuilleton – Folge 048: Schundliteratur

Michael Newton: A shelf with many books on it

Der Begriff Schundliteratur ist automatisch polarisierend. Schund ist unvermeidlich negativ konnotiert, doch was hat es damit in der Literatur auf sich? Welche Art von Literatur wird als Schund bezeichnet und warum? Was haben die Satanic Panic und Fanfiction damit zu tun? Ist die Abwertung gerechtfertigt oder sollte es andere Bezeichnungen geben? Wir werfen einen Blick auf verschiedene Medien die als Schund bezeichnet wurden und werden, wollen aber davon absehen die Negativität zu reproduzieren.

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Die perfekte Hausfrau

Ira Levins: The Stepford Wives, Cover: Little Brown Books.

Was wäre, wenn es Feminismus und Emanzipation nicht geben würde? Wie würde das Leben dann aussehen und wie würden sich Frauen verhalten? Ira Levins Roman The Stepford Wives (1972) thematisiert unter anderem diese Vorstellung. Ist es wirklich die Schuld der Frauen, dass sie sich nicht gegen das patriarchale Denken ihrer Männer wehren?

von DARIA LEHMANN

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Rote Ränder und Männervorbilder

Elena Ferrante: An den Rändern, Cover: Suhrkamp Verlag.

Als Frau in einer patriarchalen Welt zu schreiben, ist nicht einfach. Zu schreiben, ist nicht einfach. Zumindest nicht so einfach, wie es erscheinen mag. Elena Ferrante berichtet in ihrer Essay Sammlung An den Rändern von ihrem Weg zum Schreiben und dem Prozess selbst. Sie beschreibt die Schwierigkeiten, die damit einhergehen und das Verschwimmen der Grenzen von Realität und Erdachtem.

von DARIA LEHMANN

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Die erste Frau Deutschlands

Denn nicht nur die erste Frau Deutschlands ist es, die man zu feiern hat, es ist wahrscheinlich heute die erste Europas“, schrieb Thomas Mann anlässlich Ricarda Huchs 60. Geburtstags. Heute, am 18.07., feiern wir ihren 162. Geburtstag und würdigen mit diesem Beitrag ihre vielfältige Kunst. Das Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft spiegelt sich in der Thematik ihrer Werke, aber auch in der Vielfalt der von ihr veröffentlichten Gattungen wider. Als erste deutsche Frau, die in Geschichte promovierte, schrieb sie neben historischen Werken ebenfalls Gedichte und Dramen. Ihre Werke handelten von dem Dreißigjährigen Krieg bis zur Romantikstudie.

von SELIN DEMIR

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Die Griechen – Die Redaktion empfiehlt…

Die Ästhetik der Schönheit. Grundlegendes Konzept der griechischen Antike, welches in der Kunst elementar ist, aber sich auch in der Literatur wiederfindet. Ob in der Architektur des Klassizismus, Skulpturen der Renaissance, den göttlichen Epen oder in Neuerzählungen der tragischen Helden. Außergewöhnliche Kräfte, Tragödien und Brutalität, genauso wie Ästhetik, Schicksal und Philosophie sind alles Begriffe, die die Obsession mit dieser Epoche ausmachen. Die Figuren treten als Protagonist*innen, genauso wie als göttliche Motive auf. Wir betrachten den David des Michelangelo und den Parthenon auf der Akropolis genauso wie wir immer noch die Philosophie des Sokrates und die Heldentaten des Achillesstudieren.

Hier könnt ihr selbst in die Welt der antiken Götter eintauchen und euch von der Anziehungskraft der Geschichten überzeugen lassen. Eine, die im gleichen Maße von Eleganz und Gewalt lebt, und sich in diversen Formaten wieder erzählen und neu interpretieren lässt.

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