Türchen 4: Es klappert die Mühle …

Hinter unserem heutigen Türchen verbirgt sich die märchenhafte Krabat-Erzählung als Ballett adaptiert.

Als Demis Volpi im Jahr 2011 Krabat von Otfried Preußler entdeckt, ist für ihn klar: Das ist der Stoff für sein erstes abendfüllendes Handlungsballett. So hat Volpi im Jahr 2013 am Stuttgarter Ballett einen Publikumsliebling geschaffen, der nun, da er Ballettdirektor und Chefchoreograf des Balletts am Rhein ist, auch in Düsseldorf aufgeführt wird.

von ALINA BRAUCKS

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Türchen 3: Ein Blick in den Sternenhimmel

In Starry Night, Blurry Dreams zeigt Henn Kim in einem Poesiebuch der etwas anderen Art Illustrationen unterschiedlicher Lebenssituationen und Stimmungen begleitet von kurzen und knappen Sprüchen oder einzelnen Wörtern, die jedes Mal ins Schwarze treffen. Henn Kim lässt damit Raum für eigene Interpretationen und zur Träumerei.

von CELINA FARKEN

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Türchen 2: Frauen, die auf Frauen schauen

Lillian Bassman, Barbara Mullen, um 1952/1994;
Foto: Deichtorhallen Hamburg

Zinnengesäumte Backsteintürme im neugotischen Stil ragen hinter bunten Laubbäumen hervor, wenn man hinter das zweite Türchen blickt: Herzlich Willkommen im Schloss Moyland. Das Wasserschloss im Kreis Kleve, welches das Joseph-Beuys-Archiv beheimatet, zeigt aktuell die Austellung Female View. Modefotografinnen von der Moderne bis zum Digitalen Zeitalter und widmet sich damit einer bisher wenig aufgearbeiteten Seite der Modefotografie.

von ALINA BRAUCKS

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Türchen 1: Töten fürs Träumen

Na, können Sie nicht schlafen? Falls Ihnen der weihnachtliche Stress wieder einmal zu Kopf steigt und Sie nicht mehr wissen, wo Ihnen selbiger steht: Mit Tahar Ben Jellouns Krimi-Komödie Schlaflos kommen Sie ganz schnell auf andere Gedanken! Mit humorigem Augenzwinkern berichtet uns der namenlose Ich-Erzähler, wie er sich vom Drehbuchautor zum Serienmörder mausert – und das alles nur für eine Mütze voll Schlaf…

von THOMAS STÖCK

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Literatur und Feuilleton Podcast – Folge 008: Gute Geister

Ein Foto eines vermeintlichen Geists, aufgenommen ca. 1899.

Na, Halloween gut überstanden? Falls Ihnen noch der Schock in den Gliedern steckt, können wir Sie heute beruhigen: Gegenstand der heutigen Folge sind gute Geister. Wie Geister und Gespenster zusammenpassen, was sie mit Haunted Houses und Weihnachten zu tun haben und welche Geschichten Sie auf jeden Fall lesen sollten – all das hören Sie in der heutigen Folge.

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Das wohl ungemütlichste Familiendrama der Streaming-Welt

Stephen Karam adaptiert sein renommiertes Drama The Humans für die Leinwand und schafft einen Film, der atmosphärisch zwischen Familiendrama und Psychothriller schwankt. Amy Schumer und Beanie Feldstein spielen in einem minimalistischen Set zwei Schwestern im Kreise ihrer mehr oder weniger dysfunktionalen Verwandten. Die Alltagsprobleme einer Durchschnittsfamilie werden in The Humans auf unkonventionelle Art portraitiert. Obwohl es Zeit braucht bis der Film in Fahrt gerät, ermöglichen die heruntergeschraubten Schauspielleistungen und überraschende Kameraeinstellungen letztendlich einen Spagat zwischen den Genrekonventionen.

von KAREN ELIAS

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In der Gewalt liegt die Schönheit

Yukio Mishima (1925-1970), ca. 1956

Heute vor 72 Jahren beging der japanische Autor Yukio Mishima rituellen Selbstmord, nachdem ein halbherzig von ihm geplanter Putsch gegen die japanische Regierung gescheitert war. Ein literarischer Superstar seiner Zeit, aber auch ein nationalistisch-militaristischer Aktivist, der sich seine eigene rechte Privatmiliz zusammenstellte – Mishima gehört sicherlich zu den schillernderen Figuren des literarischen 20. Jahrhunderts. Ein Porträt allein kann den Wahnsinn der Figur Yukio Mishima sicherlich nicht einfangen. Hier also stattdessen der Versuch einer Annäherung.

von CARO KAISER

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Liebe und Lobotomie

Yael Inokai: Ein simpler Eingriff, Cover: Hanser Berlin

Mit Ein simpler Eingriff macht Yael Inokai den Spagat zwischen medizinethischer Diskussion und LGBTQ-Liebesgeschichte. Ein einfühlsamer Roman, der für den Deutschen Buchpreis letztlich zu brav war. Lesen sollten Sie ihn aber trotzdem!

von CARO KAISER 

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Zufall oder von Höcksken auf Stöcksken

Fredrik Sjöberg: Mama ist verrückt und Papa ist betrunken; Cover: Carl Hanser Verlag

Literatur als Ticket für eine Reise voller Überraschungen. In Frederik Sjöbergs Essay über den Zufall mit dem Titel Mama ist verrückt und Papa ist betrunken führt er uns von Recherchen zu einem Kunstwerk, auf die Spuren eines vergessenen Malers, in den magischen Bann des Zufalls und in die Tiefen einer Familiengeschichte. Ein Buch, das von starken Frauen erzählt und Familie, Kunst und Zeit in Einklang bringt.

von CHRISTIN WEIDENFELLER

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In der lesBar mit den USA und dem König der Löwen

Nevada Vote USA Elections Wahlen Midterms Demokraten Republikaner Amerika
Foto: Unsplash

Eine Weltmacht, ein dramaturgisches Naturtalent, eine Rückblende, ein Tisch voll Sushi, ein großartiger Champagner, eine Analogie mit Großkatzen, eine etwas uncharmante Analogie mit Borsten, eine Phase wachender Nächte, ein Staat als Symptom, ein Staat als heiß geliebtes Zünglein an der Waage, ein Rechercheauftrag und ein hoffnungsvoller Ausblick. Herzlich willkommen zum politischen Kinoabend in der lesBar!

von NICK PULINA 

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