Ein neues Semester steht vor der Tür und damit – zumindest in der Literaturwissenschaft – eine lange Leseliste. Teilweise steht die Auswahl schon vor der ersten Sitzung, und man weiß, worauf man sich einlässt, manchmal wird aber auch erst dann gemeinsam ein Lektüreplan erstellt. Neben Theorietexten darf Primärliteratur natürlich nicht fehlen. Vielleicht sind einige Werke bereits bekannte Klassiker, die man möglicherweise schon zuhause im Regal stehen oder gelesen hat, häufig kann man durch ein Seminar aber auch neue Literatur entdecken. Manchmal muss man sich durch einen Stapel Bücher quälen, manchmal entdeckt man aber auch neue Lieblinge.
Und genau darum soll es heute gehen. Die Redaktion stellt vor, welche Pflichtlektüren im Gedächtnis geblieben sind, welche man vielleicht vorher nie aufgeschlagen hätte, oder einfach komplett untergegangen sind.