In der lesBar mit Punchdrunk und sonst nichts

Punchdrunk Immersion The Burnt City immersive theatre
Foto: Julian Abrams

Eine vergangene Stille, eine andauernde Katastrophe, ein Weitermachen, ein altbekannter Theaterbetrieb, eine Frage der Kunst, ein Freud’scher Freischütz, eine politische Debatte, ein antiker Mythos, eine moderne Herangehensweise, ein einsaugendes Konstrukt, zwei Londoner Theatergenies, ein Vorschlag zum Diskurs, keine Getränkeempfehlung. Herzlich willkommen in der lesBar auf Abwegen!

von NICK PULINA

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In der lesBar mit SIGNA und dem deutschen Spätburgunder

Wald

Ein Kommunikationsproblem, ein Aufhänger, eine inflationäre Inflation, eine begriffliche Unschärfe, ein wissenschaftlicher Kommentar, eine künstlerische Regionalität, eine Entspannungsmaßnahme mit tödlichem Ausgang, ein Wald, ein flüssiger Rechercheauftrag und ein Ende des Klischees. Herzlich willkommen zum Theaterabend in der lesBar!

von NICK PULINA

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Türchen 21: Zwischen Sakrileg und Sichtbarkeit

Wagnersound mal anders – die Deutsche Oper am Rhein traut sich, die Partitur des ‚Meisters’ anzurühren und schafft dabei pandemiebedingt ein Opernwerk, wie es so noch nie zu erleben war. Tristan ist psychologisch, beziehungsgetrieben und gänzlich unerhört. Das Experiment glückt auf ganzer Notenlinie!

von NICK PULINA

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Türchen 15: Kuraufenthalt oder Selbstmordsekte?

SIGNAs neue Performance-Installation verspricht im Rahmen einer Wald-Kur endgültig den Stress zu besiegen. In gewohnt immersiver Mitmachmanier werden dabei Grenzen aufgezeigt, überschritten und gesprengt. Letzteres jedoch vergleichsweise selten. Machen Sie sich bereit für den Wald, machen Sie sich bereit für das Ende des Menschseins.

von NICK PULINA

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Türchen 12: „Du bist des Mannes Mörder, den du suchen willst.“

Die Geschichte um Ödipus dürfte den meisten mehr oder weniger bekannt sein. Johan Simons inszeniert sie unter dem Titel Ödipus, Herrscher nun erneut im Schauspielhaus Bochum. Das Stück beginnt – wie der Titel bereits verrät – zu dem Zeitpunkt, an dem Ödipus bereits der Herrscher von Theben ist. Schon zwanzig Jahre ist es her, dass er seinen Vater Laios erschlagen, seine Mutter Iokaste geheiratet und mit ihr vier Kinder in die Welt gesetzt hat. Als nun eine Seuche in Theben ausbricht, muss der Mörder des Laios gefunden werden, um das Leid zu beenden – so sagt es das Orakel, und am Königshaus stellt man sich die Frage: Whodunit?

von REEMDA HAHN

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in der lesBar mit Philip Glass und der Domaine Zind-Humbrecht

Kolumne Akhnaten Met New York Metropolitan Opera Philip Glass

Eine ultimative Lobhudelei.

von NICK PULINA

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In der lesBar mit dem Publikum der letzten Wochen und Schloss Vaux

Ein pandemiegeprägtes Auditorium, eine nie dagewesene Gnade, eine wasserreiche Metapher, ein finnischer Landschaftskomponist, ein sägender Violinist, ein aufstehender Gast, eine schreiende Frau, eine Schar überzeugender Studierender, ein rotierender Regisseur, eine Einsicht mit Besserung, eine objektophile Mörderin, eine metallene Schwangerschaft, ein unvergesslicher Kinoabend, ein destruktiver Kolumnist und ein alles rettender Schaumwein. Willkommen beim Gossip-Abend in der lesBar!

von NICK PULINA

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Und es hat Zoom gemacht: Goethe in Zeiten des multimedialen Lockdowns

Werther.Live; Foto: Lotta Schweikert

Dortmund, 20. Mai 2021:  Werther.Live geht in die zweite Runde. Werther liebt Lotte. Lotte weiß nicht so recht. Die Handlung von Goethes Die Leiden des jungen Werther (1774) kennt wohl fast jeder aus der Schule. Werther verliebt sich in Lotte, in der er alle Ideale einer für ihn perfekten Frau sieht. Dass diese bereits verlobt ist, hält ihn nicht davon ab, sich in diese Liebe und seine Gefühle reinzusteigern. Er verliert sich in sich selbst, was ihn letztendlich in den Selbstmord treibt.  Soweit, so Goethe.

Von FLORENTINE MARTIN

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Wenn der Clown zum Mörder wird

Der Bajazzo, Aalto-Musiktheater Essen (Foto: Matthias Jung)

Die neue Version der ebenso dramatischen wie kurzen Oper Der Bajazzo (Pagliacci) am Aalto-Musiktheater Essen ist vor allem eines: bildgewaltig. Regisseur Roland Schwab geizt nicht mit Lichtstimmungen, filmischen Kulissen und Requisiten. Während Robert Jindra die bestens disponierten Essener Philharmoniker souverän-temperamentvoll durch die Partitur von Leoncavallo führt, lassen die Sänger:innen einige Wünsche offen.

von HELGE KREISKÖTHER

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Kolumne: in der lesBar mit Christa Ludwig und Carl Ehrhard

Eine verstorbene Legende, eine kritische Dame, ein untergehender Zweig der Musik, eine intime Konzertatmosphäre, ein süßer Trunk zum Schwelgen, ein Ende und die Lücke, die dieses hinterlässt. Eine Trauerfeier in der lesBar.

von NICK PULINA

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